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05.03.2020 – 13:45

Interhyp AG

Zinsen für zehnjährige Darlehen rutschen auf Allzeittief: Corona-Effekte auch beim Baugeld spürbar

Zinsen für zehnjährige Darlehen rutschen auf Allzeittief: Corona-Effekte auch beim Baugeld spürbar
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München (ots)

   - Investoren fragen vermehrt deutsche Staatsanleihen nach
   - Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sieht weiter niedrige Bauzinsen 
     bei Volatilität
   - Fed-Leitzinssenkung zur Stützung der Wirtschaft 

Die ohnehin niedrigen Konditionen für Immobiliendarlehen haben nochmals um rund 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat nachgegeben und liegen wieder auf einem Allzeittief. Damit können Immobilienkäufer und Eigentümer mit Anschlussfinanzierungsbedarf zehnjährige Darlehen Anfang März oft zu Zinsen von unter 0,7 Prozent aufnehmen. "Die Unsicherheiten durch das Corona-Virus schlagen auf die Märkte durch, was sich auch beim Baugeld bemerkbar macht", erklärt Mirjam Mohr, Vorständin der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen. "Wie die deutliche Leitzinssenkung der amerikanischen Notenbank Fed und der Ausblick der Europäischen Zentralbank auf mögliche Maßnahmen zeigen, wird das Thema äußerst ernst genommen." Die Fed hat im März mit ihrer unerwarteten Zinssenkung um 0,5 Prozentpunkte ein deutliches Zeichen zur Stützung der Wirtschaft gesetzt. "Mit Blick auf die derzeitige Lage, die Konjunkturerwartung und Zinspolitik dürfte das Zinsniveau beim Baugeld vorerst günstig bleiben - abhängig von der weiteren Entwicklung halten wir aber Schwankungen nach unten oder oben für möglich." Das zeigt auch die Umfrage von Interhyp unter den Zinsexperten von zehn namhaften Kreditinstituten.

Verunsicherte Anleger haben in den vergangenen Tagen vermehrt Kapital aus den Aktienmärkten abgezogen und stattdessen unter anderem in deutsche Staatsanleihen investiert, die als sicherer Hafen gelten. Die hohe Nachfrage nach diesen Papieren hat die Renditen auf unter minus 0,6 Prozent sinken lassen. Da sich die Baugeldkonditionen unter anderem an den Renditen der Staatsanleihen orientieren, haben sie ebenfalls nachgegeben. Mohr: "Das günstige Zinsniveau kann Immobilienkäufern helfen, Wohneigentum zu erwerben. Investoren suchen aktuell vermehrt Sicherheit in Anleihen, und Privatanleger nehmen die Immobilie weiterhin als sicheren Hafen wahr."

Wer aktuell einen Bau oder Kauf einer Immobilie plant, kann günstige Zinsen nutzen und auch von besonders günstigen Fördermitteln profitieren, berichtet Interhyp. "Förderkredite der staatlichen Förderbank weisen unter Berücksichtigung der hohen Tilgungszuschüsse zum Teil sogar negative Effektivzinsen aus", so Mirjam Mohr. Immobilieninteressen sollten prüfen, wie sie Fördermittel in ihre Finanzierung einbinden.

Weitere Informationen zur Zinsentwicklung, den aktuellen Zinsbericht von Mirjam Mohr und die Einschätzung finden sich in den Zins-Charts von Interhyp unter https://www.interhyp.de/zins-charts/. Infos zur Nutzung von Fördermitteln hat Interhyp im aktuellen Finanzierungstipp auf youtube unter https://youtu.be/Aehi__RXVBM zusammengestellt.

Über Interhyp

Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittler und institutionelle Partner wendet, hat das Unternehmen 2019 ein Baufinanzierungsvolumen von 24,5 Milliarden Euro erfolgreich bei seinen rund 500 Bankpartnern platziert. Dabei verbindet die Interhyp Gruppe die Leistungsfähigkeit der eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform eHyp mit kundenorientierten Digitalangeboten und der vielfach ausgezeichneten Kompetenz ihrer Finanzierungsspezialisten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt etwa 1.600 Mitarbeiter und ist an über 110 Standorten in Deutschland und auch in Österreich mit der Zweigniederlassung Wien persönlich vor Ort für ihre Kunden und Partner präsent.

Pressekontakt:

Britta Barlage, Pressesprecherin B2C, Interhyp AG, Domagkstraße 34,
80807 München, Telefon: +49 (89) 20307 1325, E-Mail:
britta.barlage@interhyp.de, www.interhyp.de

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