Neuer Rekord bei E.ON: Die zweite Million Erneuerbarer Energien ist am deutschen Netz
2 Dokumente
- 260304_E.ON_PM_2Mill~enEE-Anlagen_DE.pdf
PDF - 67 kB - 260304_E.ON_PR_2MillionRE-Plants_EN.pdf
PDF - 69 kB
Neuer Rekord bei E.ON: Die zweite Million Erneuerbarer Energien ist am deutschen Netz
- Anzahl der angeschlossen Erneuerbare-Energien-Anlagen in weniger als zweieinhalb Jahren verdoppelt
- Alle zwei Minuten ein Anschluss: E.ON setzt bei der Anschlussgeschwindigkeit neue Maßstäbe
- Rund 70 Prozent der Windkraft-Erzeugung an Land und knapp 50 Prozent der Photovoltaik-Erzeugung speisen in E.ON Verteilnetze ein
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist eine Erfolgsgeschichte: Bei Ahlum, zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel, wurde die 2 Millionste Erneuerbare-Energien-Anlage an das Verteilnetz von E.ON in Deutschland angeschlossen. Die Anlage gehört zu einem Windpark der SAB Windteam im Netzgebiet der regionalen E.ON-Tochter Avacon. Rund 70 Prozent der Leistung aller Windkraftanlagen an Land und knapp 50 Prozent aller Photovoltaik-Anlagen sind damit bei den regionalen Netzbetreibern von E.ON angeschlossen – bei einer Länge von nur etwa einem Drittel des gesamten deutschen Stromnetzes.
Thomas König, Netzvorstand der E.ON SE, hebt hervor: „Der Anschluss von zwei Millionen Erneuerbare-Energien-Anlagen ist ein Meilenstein – für E.ON und die Energiewende insgesamt. Die erste Million dauerte über 15 Jahre, die zweite Million folgte innerhalb von nur zweieinhalb Jahren. Das ist eine enorme Leistung und zeigt das Tempo, mit dem wir unser Energiesystem umbauen. Dieser Erfolg ist das Ergebnis massiver Investitionen, konsequenter Digitalisierung und des Engagements von über 30.000 Kolleginnen und Kollegen in unseren Netzen. Für die zweite Hälfte der Energiewende und dem erwarteten Anschluss weiterer Millionen von Anlagen brauchen wir jetzt neue Regeln – beim Netzanschlussprozess, bei den Genehmigungen für den Netzausbau und beim regionalen Zubau neuer Erneuerbarer-Energie-Anlagen.“
Die Gesamtkapazität Erneuerbarer-Energien-Anlagen in den deutschen E.ON Netzen liegt heute bei rund 110 Gigawatt (GW), das ist mehr als die Spitzenlast in Deutschland von rund 80 GW. Gleichzeitig liegt die Anzahl der Netzanschlüsse weiterhin auf Rekordniveau: Rein rechnerisch wird alle 2 Minuten ein Anschluss im E.ON Netz realisiert. Allein in den letzten zwei Jahren hat E.ON fast 10 Milliarden Euro in das deutsche Netzgeschäft investiert – vorrangig für Neuanschlüsse und die Modernisierung der Netzinfrastruktur. Um der Bedeutung der Stromnetze für die Energiewende gerecht zu werden, wurden in den letzten fünf Jahren rund 6.000 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im deutschen Netzgeschäft aufgebaut.
Die Netzbetreiber des E.ON-Konzerns setzen zudem europaweit Standards für effiziente, digitale Netzanschlussprozesse. Das digitale Self-Service-Portals SNAPpro („Schnelle Netzanschlussprüfung“) ermöglicht beispielsweise den Netzkunden eine sekundenschnelle, unverbindliche Erstauskunft für Windkraft- und Photovoltaikanlagen bis zu einer Einspeiseleistung von 100 Megawatt. Anlagenbetreiber, die den Anschluss einer Erneuerbare-Energien-Anlage planen, können den gewünschten Netzanschlusspunkt abfragen und erhalten eine Bewertung quasi in Echtzeit.
Damit das Anschlusstempo Bestand hat und die Energiewende bezahlbar bleibt, müssen jetzt die Regeln für den Netzausbau weiterentwickelt werden. Erforderlich sind lokale Signale, die eine Lenkungswirkung für den weiteren Erneuerbare-Energien-Zubau an den richtigen Stellen senden. Zudem muss das Netzanschlussregime so neugestaltet werden, dass Netzanschlüsse auf Grundlage klarer Kriterien rechtssicher priorisiert werden können. Gleichzeitig müssen Genehmigungsverfahren für den Netzausbau beschleunigt werden, damit Netz- und Anlagenzubau auch zeitlich synchron erfolgen können.
Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.