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OTWorld 2026: Gemeinsam für Patienten - Wie integrative Versorgung in der Praxis gelingen kann

OTWorld 2026: Gemeinsam für Patienten - Wie integrative Versorgung in der Praxis gelingen kann
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OTWorld 2026: Gemeinsam für Patienten – Wie integrative Versorgung in der Praxis gelingen kann

Wie gelingt eine nahtlose Versorgung von der Akutbehandlung über die Rehabilitation bis zur Hilfsmittelversorgung und Nachsorge? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Weltkongress der OTWorld 2026 in mehreren Veranstaltungen. Die OTWorld gilt als weltweit führender Treffpunkt für moderne Hilfsmittelversorgung. Vom 19. bis 22. Mai bringt sie in Weltkongress und internationaler Fachmesse in Leipzig Fachleute aus Medizin, Orthopädie(schuh)technik, Physiotherapie und Wissenschaft aus rund 90 Ländern zusammen.

Kongresspräsidentin Dr. Doris Maier hat das Thema integrative Versorgung bewusst auf die Agenda gesetzt. „Ich stelle mir die Versorgung wie ein kleines Universum vor: Klinik, Reha-Einrichtungen, Orthopädietechnik, Therapeuten und Kostenträger – jeder Bereich ist wie ein eigener Planet, der um den Patienten kreist“, erklärt die Ärztliche Direktorin der BG Unfallklinik Murnau. Integrative Versorgung bedeute, dass diese Bereiche sich als ein System verstehen und möglichst eng zusammenarbeiten, damit der Patient nicht an Schnittstellen oder Wartezeiten hängenbleibt. „Im Mittelpunkt steht immer der Patient und sein Behandlungsergebnis. Nur wenn alles abgestimmt ist, profitieren Patienten, Fachkräfte und das gesamte Gesundheitssystem.“

Versorgung vernetzt denken

Eine Podiumsdiskussion am 20. Mai bringt Vertreter aus Klinik, Rehabilitation, Physiotherapie, Orthopädietechnik und Kostenträger zusammen. Unter dem Titel „Integrative Versorgung – Versorgung vernetzt denken“ diskutieren sie, wie sektorübergreifende Zusammenarbeit in der Praxis gelingen kann und welche Hindernisse bestehen. Ziel ist es, Perspektiven zu bündeln und konkrete Ansätze für eine besser abgestimmte Versorgung zu entwickeln. An der hochkarätig besetzten Diskussion beteiligen sich Prof. Dr. Bernd Kladny, Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie an der Fachklinik Herzogenaurach und Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), Dr. Reinhard Nieper, Vorsitzender der Geschäftsführung der BG Kliniken - Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung gGmbH, Alf Reuter, Präsident des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik, Prof. Dr. Susanne Saal. Professorin für Physiotherapie an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena sowie Nicole Baumgart und Sven Schicke von der AOK PLUS.

Kooperation rechtssicher gestalten

Ein Workshop am 21. Mai widmet sich der rechtlichen Seite interdisziplinärer Zusammenarbeit. Unter dem Titel „Interdisziplinarität – wird Kooperation bestraft?“ zeigen die Referenten, wie komplexe Versorgungspfade organisiert und Kooperationen rechtssicher umgesetzt werden können. Im Fokus stehen klare Zuständigkeiten und verlässliche Strukturen, die eine funktionierende Zusammenarbeit ermöglichen. Zu den Referenten zählen Sabine Knobloch, Juristin, Leiterin der Rechtsabteilung Streifeneder ortho.production GmbH sowie Dr. med. Matthias Vogel, komm. Chefarzt Zentrum für Rückenmarkverletzte der BG Unfallklinik Murnau. Der Workshop steht unter der Leitung der Kongresspräsidentin Dr. Doris Maier und von Prof. Dr. Bernhard Greitemann.

Aus Fehlern lernen

Im Symposium „Desasterkonferenz – aus Fehlern lernen“ analysieren Experten aus Orthetik, Prothetik und Rollstuhlversorgung reale Versorgungsfälle. Die offene Diskussion unter anderem mit der Kongresspräsidentin Dr. Doris Maier, BIV-OT-Vorstandsmitglied Michael Schäfer, Sabine Drisch von der BG Unfallklinik Murnau sowie Orthopädietechniker Ralf-Thomas Münch soll dazu beitragen, Prozesse zu verbessern und typische Fehler künftig zu vermeiden.

Der Weltkongress der OTWorld macht damit deutlich: Gute Versorgung entsteht dort, wo Fachdisziplinen ihr Wissen verbinden und gemeinsam Verantwortung für den gesamten Versorgungspfad übernehmen. Werden Schnittstellen zu echten Verbindungen, profitieren alle – vor allem die Patienten.

Hinweis für Redaktionen

Medienvertreter können sich bereits vorab online für die OTWorld 2026 akkreditieren.

Ansprechpartner für die Presse:

Kirsten Abel • Pressesprecherin des Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik

Reinoldistr. 7 -9 • 44135 Dortmund • Telefon: 01715608125 • E-Mail: kirsten.abel@biv-ot.org

Über den Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik:

Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband mehr als 4.500 Sanitätshäuser und orthopädie-technische Werkstätten mit über 48.000 Beschäftigten, die mehr als 25 Millionen Hilfsmittelversorgungen in Deutschland pro Jahr in mehr als 30 Bereichen verantworten.

Im pressum:

Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik 
Reinoldistr. 7-9, 44135 Dortmund
Postfach 10 06 51, 44006 Dortmund
Tel.: 0231/557050-0, Fax: 0231/557050-40

E-Mail: info @ biv-ot.org

Vertreten durch:
Präsident: Alf Reuter
Vizepräsident: Albin Mayer
Geschäftsführer: Diplom-Kaufmann Georg Blome

Rechtsform: Bundesinnungsverband als juristische Person des Privatrechts gem. § 85 Handwerksordnung (HWO)

Zuständige Aufsichtsbehörde: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, 10115 Berlin
E-Mail:  info@bmwi-bund.de

UST-ID: DE124651675

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