Kein Kriegsende in Sicht
Frankfurt (ots)
Der Krieg gegen den Iran wird wohl nicht in ein paar Tagen enden wie US-Präsident Donald Trump angedeutet hat. Zum einen hat dessen Bündnispartner und israelischer Regierungschef Benjamin Netanjahu einem raschen Ende des militärischen Konflikts widersprochen. Zum anderen wird die angeschlagene Regierung in Teheran weiter gegen den drohenden Untergang kämpfen. All das bedeutet nichts Gutes für die Menschen im Iran und in den Nachbarstaaten. Die unterschiedlichen Ansagen von Trump und Netanjahu zu einem raschen Ende des militärischen Konflikts haben obendrein einen ersten Riss in dem Bündnis offenbart. Beiden gemeinsam ist allerdings, dass sie keinen Plan haben, wie sie aus dem militärischen Konflikt herauskommen wollen. Wobei das für Netanjahu das kleinere Problem ist. Teile der israelischen Bevölkerung sprechen sich für den Waffengang aus. Trump hingegen muss mit Blick auf die Zwischenwahlen steigende Benzinpreise genauso fürchten wie den geringen Zuspruch in den USA für den Krieg.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell