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rapid.tech 3D 2026: Gelungener Veranstaltungsauftakt mit spannenden Vorträgen und technologischen Einblicken

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Rapid.tech 3D 2026: Gelungener Veranstaltungsauftakt mit spannenden Vorträgen und technologischen Einblicken

Breitgefächerte Vortragsthemen zeigen die Vielfalt additiver Technologien und ihren praktischen Nutzen

(Erfurt, 5. Mai 2026) In ihrer 22. Auflage zeigt die rapid.tech 3D erneut innovative Entwicklungen rund um die additive Fertigung. Die Kombination aus Kongress und Fachausstellung, Technical Deep Dives und Panel Diskussionen sowie Short Courses zeigt die enge Verzahnung zwischen Forschung und industrieller Anwendung. Mehr als 52 Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren noch bis 7. Mai 2026 spannende Entwicklungen und praktische Anwendungen im Additive Manufacturing.

Gleich zu Beginn des ersten Veranstaltungstages starteten die ersten Short Courses, mit denen die rapid.tech 3D ihr Angebot um das Thema zertifizierte Weiterbildungen erweitert hat. Die wachsende Bedeutung der additiven Fertigung in der Industrie betonte Prof. Dr. Christian Seidel gleich zu Beginn des Kongresses und zieht mit seinen persönlichen Erlebnissen von seiner ersten Teilnahme an der rapid.tech 3D vor 14 Jahren bis hin zur Ernennung zum Beiratsvorsitzenden eine charmante Parallele zur Entwicklung der Veranstaltung. Alexander Jakschik, Vizepräsident beim VDMA und Vorstand der ULT AG schilderte eindrucksvoll, dass Europa und insbesondere Deutschland im Bereich der Forschung und Entwicklung rund um die additive Fertigung weiterhin ein wichtiger Standort ist und über die notwendigen Kompetenzen und Ressourcen verfügt, um im AM-Umfeld maßgeblich Akzente zu setzen. Colette Boos-John, Thüringer Ministerin für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum hob in ihrem Grußwort die wachsende Bedeutung der Verknüpfung zwischen Forschung und Industrie hervor und würdigte die beständige Wirkung und Vorreiterrolle der rapid.tech 3D in diesem Bereich.

Stefan Zeier von GKN Powder Metallurgy eröffnete mit seinem Keynote-Vortrag „Fortschrittliche Technologieindustrialisierung – eine Erfolgsgeschichte vom Metall-Spritzguss zum Metall-Binderjetting in Thüringen“ den fachlichen Teil der Konferenz und wies auf die Bedeutung des wirtschaftlichen Nutzens neuer Technologien hin. Die Wichtigkeit dieses Themas belegte auch die Panel Diskussion „Exzellenz durch Additive Fertigung“ unter der Leitung von Dr. Özlem Weiss mit den Finalisten des in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen Exzellenzpreises. Dieser würdigt besonders die praktische Umsetzung additiver Technologien in industriellen Anwendungen.

Eine Technical Deep Dive Tour lieferte Einblicke, wie unterschiedlichste Anforderungen in der Additiven Fertigung bewältigt werden und wie Grenzen der konventionellen Fertigung durch AM überwunden werden können. Dabei stehen Expertinnen und Experten aus der Additiven Fertigung direkt an den Ausstellungsständen Rede und Antwort und tragen mit ihrem Expertenwissen dazu bei, den Blick auf die Möglichkeiten der additiven Fertigung zu öffnen und zu erweitern.

AM verändert Mobilität

Das Forum Automotive & Mobility widmete sich am ersten Kongresstag verschiedenen Anwendungsszenarien, die von großformatigen additiv gefertigten bis hin zu technologisch hoch anspruchsvollen Komponenten in Hybridbauweise reichen. Die Vorträge zeigten die Bedeutung der richtigen Technologieauswahl und machten einmal mehr deutlich, dass für die jeweiligen Anwendungsszenarien geeignete Verfahren herangezogen werden müssen. Das Beispiel einer gesamten Frontverkleidung für den Schienenverkehr, die es auch unter die Finalisten des Exzellenzpreises geschafft hat, macht deutlich, dass großformatige Komponenten ganz andere Anforderungen mit sich bringen als beispielsweise Additive Hybridbauteile, bei denen Metallkontakte mit Kunststoff zu funktionalen Einheiten verschmelzen. Dabei reicht die Bandbreite von Schienenfahrzeugen bis zur persönlichen Mobilität mit Fahrrädern.

Industrielle Souveränität durch additive Fertigung

Im Fokus des Forums Emerging & Supply Chain Industries stehen unter anderem hybride Fertigungsketten, Reparaturlösungen mittels Direct Energy Deposition (DED), dezentrale Produktionsstrategien sowie digitale Plattformmodelle für neue Versorgungsstrukturen. Dabei beleuchteten Expertinnen und Experten aus Industrie und Forschung, unter ihnen Vertreter von DMG MORI, Fraunhofer IWS, Siemens und AMPOWER, wie additive Prozesse Material einsparen, CO₂-Emissionen reduzieren und Versorgungssicherheit erhöhen können. Praxisbeispiele aus Industrie und Medizintechnik zeigten, wie additive Fertigung bestehende Geschäftsmodelle erweitern und industrielle Abhängigkeiten verringern kann. Das Forum stellt klar: Additive Fertigung ist heute schon viel mehr als eine Technologie für komplexe Geometrien – sie wird zum strategischen Hebel für nachhaltige Produktionssysteme und industrielle Souveränität.

Forschung als zentraler Entwicklungstreiber

Entwicklung lebt von Grundlagenforschung. Das Forum AM Science mit 17 Vorträgen, die alle ein wissenschaftliches Peer-Review-Verfahren zur Qualitätssicherung durchlaufen haben, verdeutlicht, dass additive Fertigungsprozesse noch zahlreiche unerforschte Aspekte bergen. Dabei geht es sowohl um das Monitoring von Fertigungsprozessen als auch die Entwicklung geeigneter Fertigungsstrategien und Parameter für bestimmte Werkstoffe. Die Erhebung, Auswertung und Interpretation von Prozessdaten liefert Aufschluss darüber, wie generative Prozesse in unterschiedlichen Skalen funktionieren und wo die Stellschrauben sind, um diese Prozesse stabiler, besser und wirtschaftlicher zu machen. Die Industrie braucht zuverlässige Prozesse mit klaren Informationen hinsichtlich Reproduzierbarkeit und Ergebnisqualität. Die Forschung liefert die Grundlagen und Details.

Expert Tables: Mit der Technologie auf Tuchfühlung

Technologie begreifbar machen ist das Ziel der Expert Tables. Besucherinnen und Besucher der rapid.tech 3D haben dort die Möglichkeit Anwendungsbeispiele direkt und live zu erleben. Konkrete Aufgabenstellungen, konkrete Lösungen, das ist der Grundtenor und soll zeigen, dass am Anfang immer die Anforderung steht. Praxisbeispiele zeigen auf, wie aus komplexen Baugruppen durch additive Fertigung Einzelkomponenten mit hoher Funktionsintegration werden, oder bessere Bauteileigenschaften erzielt werden. Die Expertinnen und Experten beantworten dabei Fragen dazu, welche Strategien bei der Entwicklung von Serienprodukten anzuwenden sind, oder wie eine automatisierte Serienfertigung von Metallbauteilen mittels Cold Metal Fusion funktionieren kann.

Infos Aussteller und Besucher!

Alle Infos für Aussteller und Besucher: www.rapidtech-3d.de

Tickets: www.rapidtech-3d.de/de/tickets

Kontakt für Aussteller:

Manuela Braune, Messe Erfurt GmbH

T +49 361 400 1730

E-Mail: m.braune@messe-erfurt.de

Valentina Kern, Messe Erfurt GmbH

T +49 361 400 1620

E-Mail: v.kern@messe-erfurt.de

Über die rapid.tech 3D:

Die rapid.tech 3D hat sich in zwei Jahrzehnten zu einer führenden AM-Fachveranstaltung in Mitteleuropa entwickelt – mit dem Fachkongress als Herzstück.

Mehr unter: www.rapidtech-3d.de

Über die Messe Erfurt GmbH:

Als größter Messe- und Kongressstandort in der Mitte Deutschlands hat sich die Messe Erfurt als Forum für Unternehmen, Wissenschaftler, Mediziner, Gewerkschaften und viele weitere Institutionen etabliert. Jährlich finden hier mehr als 220 Veranstaltungen, Kongresse und Tagungen, Messen und Ausstellungen, Firmenevents und Konzerte mit über 650.000 Besuchern statt.

Mehr unter: www.messe-erfurt.de

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Tina Fischer
Teamleiterin Marketing, Kommunikation & Social Media
Messe Erfurt GmbH
Gothaer Straße 34
99094 Erfurt
Germany
Tel.: +49 361 400-1525
 Mobil: +49 174 2150563
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