Additive Fertigung für die Chemie: Neue Prozesse, neue Anwendungen, neue Märkte
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Additive Fertigung für die Chemie: Neue Prozesse, neue Anwendungen, neue Märkte
Forum Chemistry, Process & Plant Engineering auf der rapid.tech 3D 2026 zeigt Innovationspotenziale für eine Schlüsselindustrie
(Erfurt, 08. April 2026) Additive Fertigung eröffnet der chemischen Industrie neue Möglichkeiten als strategischer Hebel für Prozessinnovation, effizientere Anlagen und neue industrielle Anwendungen. Das Forum Chemie der rapid.tech 3D 2026 macht sichtbar, wie aus technologischem Potenzial konkrete Praxisanwendungen und neue Marktchancen werden.
Die chemische Industrie ist eine systemrelevante Schlüsselbranche mit hoher Prozessreife, die zugleich mit erheblichem Transformations- und Effizienzdruck konfrontiert ist. In einem großvolumigen, hochregulierten und kapitalintensiven Markt können selbst kleine technologische Veränderungen große wirtschaftliche Wirkung entfalten. Das eigentliche Potenzial der additiven Fertigung entfaltet sich dort, wo der Fokus vom Material auf die Anwendung wechselt: als Auslöser für Prozessinnovation, leistungsfähigere Anlagen und neue industrielle Anwendungen. Das Forum Chemistry, Process & Plant Engineering der rapid.tech 3D am 6. Mai 2026 in Erfurt widmet sich genau diesen Perspektivwechsel.
„Im Forum Chemistry, Process & Plant Engineering wird sichtbar, dass Additive Manufacturing in der Chemie die Schwelle vom Technologiethema zur industriellen Anwendung überschreitet. Dass wir in diesem Jahr gleich drei Nominierte für den Exzellenzpreis im Forum haben, darunter einen Finalisten, ist für mich ein starkes Zeichen dafür, dass aus einzelnen Anwendungen echte Innovationsreife geworden ist. So entsteht aus einem Technologiethema langsam eine Community und das ist ein guter Nährboden für Wachstum und Fortschritt. “, erklärt Özlem Weiss, CEO des Beratungsunternehmens Expertants und Mitglied des Fachbeirats der rapid.tech 3D, die das Forum kuratiert und Expertinnen und Experten aus Industrie sowie Forschung zusammenführt. Im Mittelpunkt des Forums stehen aktuelle Entwicklungen rund um Materialien, Prozesse und Anwendungen der additiven Fertigung in der Chemiebranche.
Fünf Fachvorträge zeigen die Bandbreite industrieller Anwendungen
Das Programm macht die Relevanz des Themas an konkreten Beispielen sichtbar. Fünf Fachvorträge zeigen, wie breit additive Fertigung in Chemie, Verfahrenstechnik und anlagennahen Anwendungen inzwischen aufgestellt ist. Sie geben Einblicke in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie in industrielle Anwendungen. Thematisch reicht das Spektrum von pharmazeutischen Tools über regulatorisch optimierte Komponenten bis hin zu Wärmemanagement, realen industriellen Business Cases und keramischen Mischern. Dabei wird deutlich: Die additive Fertigung entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Werkzeug für die chemische Industrie – sowohl in der Forschung als auch in der industriellen Praxis. Spannend wird es vor allem dort, wo AM hilft, regulatorische Anforderungen besser zu erfüllen, Prozesse robuster auszulegen, Komponenten funktional zu verbessern und technische Komplexität wirtschaftlich beherrschbar zu machen.
Additive Fertigung als Enabler für Innovationen in der Chemie
Die Kombination aus chemischer Materialkompetenz und additiver Fertigung eröffnet neue Freiheitsgrade in der Produktentwicklung. Komplexe Strukturen, funktionalisierte Oberflächen oder integrierte Eigenschaften lassen sich gezielt realisieren – mit klassischen Verfahren oft nur mit hohem Aufwand oder gar nicht. Gleichzeitig bietet die additive Fertigung Potenziale für eine effizientere und nachhaltigere Produktion. Materialeinsatz, Energieverbrauch und Prozessschritte können optimiert werden, während sich gleichzeitig individualisierte Lösungen wirtschaftlich umsetzen lassen. Das Forum Chemistry, Process & Plant Engineering zeigt damit nicht nur technologische Möglichkeiten, sondern vor allem den Transfer in die industrielle Praxis. Es macht sichtbar, welche Entwicklungen bereits marktnah sind, wo sich neue Anwendungsfelder eröffnen und welche Rolle die Chemieindustrie dabei künftig selbst als Anwenderin und Treiberin spielen kann.
rapid.tech 3D als Plattform für interdisziplinären Austausch
Mit ihrem klaren Fokus auf industrielle Anwendungen und technologische Innovationen bietet die rapid.tech 3D den idealen Rahmen für den Austausch zwischen Chemie, Maschinenbau und additiver Fertigung. Das Forum Chemistry, Process & Plant Engineering ist dabei ein wichtiger Bestandteil des Fachkongresses und unterstreicht die wachsende Bedeutung der Branche im AM-Kontext. Neben den Fachvorträgen profitieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom direkten Austausch mit Expertinnen und Experten sowie von der parallelen Fachausstellung, auf der aktuelle Technologien, Materialien und Lösungen präsentiert werden. Die enge Verzahnung von Kongress und Ausstellung ermöglicht es, theoretische Ansätze direkt mit praktischen Anwendungen zu verknüpfen.
Infos Aussteller und Besucher!
Alle Infos für Aussteller und Besucher: www.rapidtech-3d.de
Details zu Standpaketen und Buchung: www.rapidtech-3d.de/de/aussteller-werden
Kontakt für Aussteller:
Manuela Braune, Messe Erfurt GmbH
T +49 361 400 1730
E-Mail: m.braune@messe-erfurt.de
Valentina Kern, Messe Erfurt GmbH
T +49 361 400 1620
E-Mail: v.kern@messe-erfurt.de
Über die rapid.tech 3D:
Die rapid.tech 3D hat sich in zwei Jahrzehnten zu einer führenden AM-Fachveranstaltung in Mitteleuropa entwickelt – mit dem Fachkongress als Herzstück.
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Über die Messe Erfurt GmbH:
Als größter Messe- und Kongressstandort in der Mitte Deutschlands hat sich die Messe Erfurt als Forum für Unternehmen, Wissenschaftler, Mediziner, Gewerkschaften und viele weitere Institutionen etabliert. Jährlich finden hier mehr als 220 Veranstaltungen, Kongresse und Tagungen, Messen und Ausstellungen, Firmenevents und Konzerte mit über 650.000 Besuchern statt.
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Mit freundlichen Grüßen i.A. Tina Fischer Teamleiterin Marketing, Kommunikation & Social Media
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