Polizei Düren

POL-DN: 05112802 Bei Unfällen verletzt

    Kreis Düren (ots) - Am späten Sonntagnachmittag ereigneten sich innerhalb von nur einer Stunde drei Verkehrsunfälle in Linnich, Aldenhoven und Niederzier, bei denen Fahrzeuginsassen verletzt wurden. In allen Fällen war der witterungsbedingte Zustand der Fahrbahn mit ursächlich.

    Um 17.45 Uhr befuhr eine 19 Jahre alte Autofahrerin aus Linnich die Landesstraße 228 von Linnich in Fahrtrichtung Lindern. Beim Durchfahren einer Linkskurve kam die junge Fahrerin auf der nass-glatten Straße ins Rutschen und verlor beim Gegenlenken die Kontrolle über den Wagen. Der Pkw geriet nach links von der Fahrbahn, prallte dort gegen einen Baum und einen Leitpfosten, bevor er nicht mehr fahrbereit liegen blieb. Die 19-Jährige wurde durch einen Verkehrsteilnehmer zum Krankenhaus gebracht, aus dem sie nach einer ambulanten Behandlung später wieder entlassen wurde. Die Höhe des Unfallschadens beträgt insgesamt etwa 5.500 Euro.

    Gegen 18.20 Uhr befuhr ein 26-Jähriger aus Linnich mit seiner Familie die L 228 zwischen Aldenhoven und Merzenhausen. In Höhe des dortigen Kieswerks war es zu diesem Zeitpunkt auf Grund von überfrierender Nässe spiegelglatt. Der Wagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Leitpfosten und blieb schließlich im Böschungsgraben liegen. Das stark beschädigte Auto musste später geborgen und abgeschleppt werden. Auch hier liegt die Schadenshöhe bei mehr als etwa 5.000 Euro. Die 25-jährige Ehefrau des Fahrers und der erst ein Jahr alte Sohn wurden rein vorsorglich mit einem RTW zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

    Ein schwer verletzter Beifahrer sowie geschätzte 35.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Unfalls, der sich dann gegen 18.40 Uhr auf der L 264 zwischen Stetternich und Niederzier ereignete. Eine 27 Jahre alte Pkw-Fahrerin aus Düren kam zunächst auf der eisglatten Fahrbahn ins Rutschen und nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort konnte die Frau den mit insgesamt zwei Erwachsenen und drei Kindern besetzten Wagen anhalten, ohne dass ein Schaden entstand. Allerdings stand das Fahrzeug nun quer auf der Tagebaurandstraße. Ein nachfolgender 36-jähriger Autofahrer aus Düren konnte auf der glatten Fahrbahn nicht mehr rechtzeitig anhalten. Er rutschte gegen den Wagen, der dadurch gegen ein Verkehrszeichen gedrückt wurde. Auch das Fahrzeug des 36-Jährigen geriet neben die Straße und prallte gegen einen Baum. Bei dem Zusammenstoß wurde der 32 Jahre alte Beifahrer im Pkw der Frau verletzt. Er musste zur weitergehenden stationären Behandlung durch einen RTW in ein Krankenhaus transportiert werden. Beide Autos wurden später durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle geholt.

    Die Polizei appelliert an alle Autofahrer, vorsichtig zu fahren und auch auf geraden, gut ausgebauten Straßen mit plötzlich auftretender Bodenglätte zu rechnen. Eine gute Investition in die Erhöhung der Verkehrssicherheit stellen übrigens auch Winterreifen dar, da bereits bei Temperaturen von unter sieben Grad die weichere Gummimischung für einen besseren und damit auch sicheren Fahrbahnkontakt sorgt.


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