Polizei Düren

POL-DN: Verfolgungsfahrt im Feierabendverkehr

Jülich (ots) - Viele Verkehrsteilnehmer wunderten sich am Freitagnachmittag vermutlich über die rücksichtslose und gefährdende Fahrweise eines Pkw, an dessen Steuer eine 38 Jahre alte Frau aus Übach-Palenberg saß. Die Polizei brach die Verfolgung des Wagens aus Sicherheitsgründen ab.

Gegen 15:00 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung eine nicht angeschnallte Autofahrerin, die mit ihrem Wagen auf der Poststraße stand. Als die Frau ihrerseits die Polizei erkannte, bog sie unvermittelt auf die Große Rurstraße in Richtung Aldenhoven ab und brauste davon. Die Beamten fuhren ihr hinterher und registrierten einige riskante Überholmanöver sowie eine unangemessen hohe Geschwindigkeit. Anhaltezeichen, Blaulicht und Martinshorn wurden von der vorausfahrenden Unbekannten ignoriert, statt dessen fuhr sie in den Kreisverkehr am Brückenkopfpark ein, gefährdete hierbei die dort fahrenden Fahrzeuge und bog nach zwei Runden schließlich auf die B 56 in Richtung Düren ab. Mehrere Kreuzungen passierte die Frau bei Rotlicht, benutzte hierbei auch eine Gegenverkehrsspur. Während der Streifenwagen ihr beständig folgte, versuchten hinzu gezogene Beamte, das Fahrzeug an der Altenburger Kreuzung zum Anhalten zu bewegen. Auch dieser Versuch misslang, die Autofahrerin setzte ihre Flucht in Richtung Düren fort. Um nicht weitere Verkehrsteilnehmer zu gefährden, brach die Polizei schließlich ihre Verfolgung ab. Kurze Zeit später konnte das Fahrzeug noch einmal in der Ortslage Huchem-Stammeln gesichtet werden, es wurde später jedoch aus den Augen verloren. Zu einem Verkehrsunfall kam es während der gesamten Nachfahrt glücklicherweise nicht.

Ermittlungen ergaben, dass am Steuer des Wagens eine 38 Jahre alte Frau aus dem Kreis Heinsberg saß. Aufgrund einer attestierten psychischen Erkrankung fürchtet sich die Frau vor der Polizei, so dass sie bei deren Anblick die Flucht ergreift. Auch die Tatsache, dass sie nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, war vermutlich ein Auslöser für ihr überstürztes Verhalten. Die Ermittlungen der Polizei werden erschwert, da die 38-Jährige derzeit nicht über einen festen Wohnsitz verfügt.

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