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25.08.2010 – 12:13

Polizei Düren

POL-DN: Kleines Plädoyer für den Helm

Düren (ots)

Radfahrer fallen immer auf den Kopf! So erlebt die Polizei es täglich bei Unfallaufnahmen, wenn Fahrradfahrer beteiligt sind. So auch am Dienstagabend, als die Verkettung der Umstände in Arnoldsweiler einen Sturz für eine Radlerin bewirkte, die sich später an nichts mehr erinnern konnte.

Kurz vor 19.00 Uhr hatte eine 57 Jahre alte Radfahrerin aus Kreuzau die Kreisstraße 2 von Ellen nach Arnoldsweiler befahren und den Ortseingang des Stadtteils fast erreicht, als im Gegenverkehr verkehrsbedingt gehupt wurde. Jedenfalls war die 57-Jährige kurz abgelenkt und dieser Moment reichte aus, um die zur Reduzierung der Einfahrtgeschwindigkeit aufgestellten Warnbaken am Ortseingang zu übersehen. Die Frau stieß dagegen, kam zu Fall und bedurfte ab da der Versorgung durch Ersthelfer und später des Rettungsdienstes einschließlich eines Notarztes. Mit schweren Verletzungen verblieb die Geschädigte im Krankenhaus. Einen Helm hatte sie nicht getragen.

Jährlich werden im Kreis Düren fast 300 Radfahrer bei Unfällen zum Teil schwer verletzt. Damit ist jeder fünfte Verunglückte im Straßenverkehr ein Fahrradfahrer. Zum Vergleich: Auf den Straßen des Kreises kommen etwa dreimal mehr Radfahrer zu Schaden als Motorradfahrer! Auch wenn das Tragen eines Schutzhelmes für Fahrradfahrer derzeit gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, appelliert die Polizei dennoch an die Selbstverantwortung der Zweiradfahrer. Für diese Gruppe der Verkehrsteilnehmer ist das Risiko, bei einem Verkehrsunfall erhebliche und damit lebensbedrohliche Kopfverletzungen davon zu tragen, besonders hoch. Ein Kopfschutz ist eine vernünftige Angelegenheit, die das Leben erhalten oder die Folgen eines ansonsten ungeschützten Aufpralls mindern kann. Eltern sollten dabei ihren Kindern mit gutem Beispiel voran gehen.

Kreispolizeibehörde Düren
Aachener Str. 28
52349 Düren

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