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Polizeidirektion Göttingen

POL-GOE: (832/2009) Falsche 50 Euro-Scheine im Umlauf - Polizei rät zur Vorsicht

Göttingen (ots)

Göttingen, Stadtgebiet
Montag, 19. Oktober 2009 bis Mittwoch, 21. Oktober 2009
Innerhalb der letzten drei Tage sind im
Stadtgebiet von Göttingen insgesamt acht gefälschte 50 Euro 
Geldscheine aufgetaucht. Betroffen waren Gaststätten, eine Bäckerei 
und  ein Frisörgeschäft.  Der Tatzeitraum lässt sich auf den 19. bis 
21. Oktober eingrenzen.
In diesem Zusammenhang fahndet die Polizei nach zwei Männern, die 
am Mittwoch (21.10.09) gegen 11.30 Uhr in einer Bäckerei in der 
Theaterstraße versucht hatten, mit einem falschen 50-Euro-Schein zu 
bezahlen.
Die erste Person wurde als ca. 35 bis 40 Jahre alt, ca. 175 bis 
180 cm groß, mit kurzen dunklen Haaren, korpulent, bekleidet mit 
einem schwarzen Anzug beschrieben.
Der zweite Mann soll ca. 25 bis 30 Jahre alt und ca. 180 cm groß 
und schlank gewesen sein. Er hatte ebenfalls kurze dunkle Haare und 
trug auch einen schwarzen Anzug.
Beide Männer sprachen mit einem hessischen Dialekt.
Hinweise bitte unter Telefon 0551/491-1013 entgegen.
Die Polizei Göttingen rät Geschäftsinhabern und Verbrauchern zu 
besonderer Vorsicht und empfiehlt, sich im Umlauf befindliche 50 Euro
Noten genau auszusehen.
Die bei den Falschgeldexperten des 3. Fachkommissariats 
mittlerweile eingegangenen "Blüten" sind auch für den unerfahrenen 
Betrachter an zwei Auffälligkeiten im Bereich der Sicherheitsmerkmale
gut zu erkennen. So weisen weder das Hologrammelement auf der 
Scheinvorderseite noch der Notenwert auf der Scheinrückseite beim 
Kippen des Scheines die Sicherheits-Regenbogenfärbung auf.
Weitere Informationen zu den Euro-Sicherheitsmerkmalen gibt es im 
Internet unter www.sicherheitsmerkmale.polizei-beratung.de.
Für Fragen rund um das Thema "Fälschung von Geld- und Wertzeichen"
steht außerdem  Kriminaloberkommissar Norbert Esemann vom 
Präventionsteam der Polizeiinspektion Göttingen zur Verfügung. Der 
Falschgeldexperte ist werktags unter Telefon 0551/491-2007 zu 
erreichen.
Grundsätzlich gilt:
Benachrichtigen Sie, wenn Sie Falschgeld erhalten, bitte sofort die 
Polizei und übergeben ihr das Falsikat. Denn nur so lassen sich die 
Täter rasch überführen.
Ihre Polizei rät:
So schützen Sie sich vor Geld- und Wertzeichenfälschungen
Systemmeldungen:
Falschgeld zu erkennen, ist häufig gar nicht so einfach. Damit der 
"Schein nicht trügt", haben wir für Sie die entscheidenden 
"Testkriterien" zusammengestellt:
Stichtiefdruck: Die Abkürzungen der Europäischen Zentralbank, die 
Wertzahl und die Abbildungen der Fenster bzw. Tore heben sich 
deutlich fühlbar von der Oberfläche ab.
Sicherheitsfaden: Die Banknoten verfügen über einen Sicherheitsfaden,
der etwa in der Mitte der Noten in das Papier eingebettet und im 
Gegenlicht sichtbar ist: Eine dunkle Linie verläuft über die gesamte 
Breite der Banknote. Bei genauer Betrachtung des Fadens im Gegenlicht
erscheinen das Wort "EURO" und die Wertzahl (wechselweise 
seitenrichtig und seitenverkehrt lesbar).
Wasserzeichen: Wird die Banknote im Gegenlicht betrachtet, so 
erscheinen das Architekturmotiv und die Wertzahl als Wasserzeichen im
druckbildfreien Teil.
Durchsichtsregister: Beim Durchsichtsregister handelt es sich um ein 
Merkmal in der linken oberen Ecke auf der Vorderseite der Banknote. 
Unregelmäßige Zeichen, die auf die Vorder- und die Rückseite gedruckt
sind, bilden im Gegenlicht die vollständige Wertzahl.
UV-Eigenschaften: Im Papier der Noten befinden sich Fasern, die unter
UV-Licht in den Farben Rot, Grün und Blau hell leuchten. Die 
Europaflagge fluoresziert in zwei Farben auf der Notenvorderseite. 
Alle weiteren fluoreszierenden Bildteile der Notenvorderseite sind 
von Stückelung zu Stückelung unterschiedlich und ergeben sich aus dem
Design bzw. der Druckfarbenwahl. Auf der Rückseite fluoreszieren die 
Europakarte, die Brücke und der Notenwert gelb.
Mikroschrift: An einigen Stellen auf der Vorder- und Rückseite der 
Banknote sind winzige, nur mit Hilfe einer Lupe erkennbare, 
Schriftzeichen aufgebracht. Selbst der kleinste Aufdruck auf einer 
echten Banknote sollte gestochen scharf und nicht verschwommen sein.
Bei den 5 EUR - 20 EUR-Banknoten:
Spezialfolienstreifen: Im rechten Teil der Vorderseite befindet sich 
ein Spezialfolienstreifen. Bewegt man die Banknote, werden, je nach 
Betrachtungswinkel, das Euro-Symbol oder die Wertzahl in wechselnden 
Farben als Hologramm sichtbar. Im Gegenlicht ist bei genauer 
Betrachtung des Folienstreifens außerdem ein aus Perforationen in der
Folie bestehendes Euro-Symbol zu erkennen.
Perlglanzstreifen: Auf der Rückseite der Banknote ist jeweils mittig,
neben dem Sicherheitsfaden, ein Perlglanzstreifen (Iriodinstreifen) 
aufgebracht. Der Streifen glänzt beim Kippen der Banknote gegen eine 
gute Lichtquelle von hellgelb bis goldgelb und weist als Aussparungen
das Euro-Symbol und die Wertzahl auf.
Bei den 50 EUR - 500 EUR-Banknoten:
Spezialfolienelement: Im rechten Teil der Vorderseite befindet sich 
ein Spezialfolienelement. Bewegt man die Banknote, so erscheinen, je 
nach Betrachtungswinkel, die Wertzahl oder das auf dem Schein 
abgebildete Architekurmotiv in wechselnden Farben als Hologramm 
sichtbar.Im Gegenlicht ist bei genauer Betrachtung des Folienelements
außerdem ein aus Perforationen in der Folie bestehendes Euro-Symbol 
zu erkennen.
Farbwechsel (optisch-variable Farbe): Die Banknote verfügt auf der 
Rückseite über ein optisch variables Farbelement. Die Wertzahl in der
rechten unteren Ecke erscheint bei Normalansicht purpurrot und unter 
einem anderen Betrachtungswinkel olivgrün oder braun.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Göttingen
Presse-/Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0551/491-1034
Fax: 0551/491-1035
E-Mail: pressestelle@pd-goe.polizei.niedersachsen.de
www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdgoe/pd_goettingen/

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