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BKA: Bundeskriminalamt stellt Abläufe von Materialüberlassung durch Journalisten klar

    Wiesbaden (ots) - Zu Veröffentlichungen hinsichtlich der Überlassung von Materialien durch den Journalisten Bruno Schirra stellt das Bundeskriminalamt (BKA) fest:

    Beim Verhältnis zwischen dem BKA und Bruno Schirra handelte es sich um einen normalen und guten Journalistenkontakt. Aus einer Presseveröffentlichung in "Die Zeit" von April 2003 ging hervor, dass dem Journalisten offenbar Handbücher und Namenslisten über Teilnehmer von Trainingskursen u.a. aus Deutschland in den Bergen Kurdistans vorliegen. Daraufhin trat das Bundeskriminalamt mit ihm in Kontakt.

    Dazu erklärt BKA-Präsident Jörg Ziercke: "Das BKA hat ein Hintergrundgespräch mit Herrn Schirra geführt, in dem dieser Auskünfte über seine Erkenntnisse zur Ansar al Islam gegeben und dem BKA danach entsprechende Unterlagen zur Auswertung überlassen hat. Außerdem hat uns Herr Schirra in diesem Gespräch mitgeteilt, dass weitere Unterlagen in erheblichem Umfang im Nordirak lagern und er bereit sei, auch diese zur Auswertung zur Verfügung zu stellen. Zur Übergabe dieses Materials ist es nicht gekommen."

    Im Juni 2003 fand ein weiteres Hintergrundgespräch mit dem Journalisten und dessen Ressortleiter statt, bei dem diese über Ergebnisse der Auswertung der überlassenen Unterlagen informiert wurden. Etwaige "Gegenleistungen" wurden für die Überlassung der Unterlagen nicht gewährt. Des Weiteren haben weder das BKA noch das BfV versucht, Herrn Schirra "anzuwerben".

    Der von Herrn Schirra angekündigten Strafanzeige sieht BKA-Präsident Ziercke gelassen entgegen.


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