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16.04.2014 – 15:16

Polizeidirektion Hannover

POL-H: Polizei zieht Bilanz nach dreitägiger Geschwindigkeitsmessung

Hannover (ots)

Die Polizeidirektion Hannover hat in der Zeit von Sonntag früh bis vergangene Nacht Geschwindigkeits- und Abstandsmessungen mit zivilen Streifenwagen durchgeführt. Die großangelegte Aktion ist durch Beamte und Spezialfahrzeuge von vier weiteren niedersächsischen Polizeidirektionen unterstützt worden. Insgesamt sind zahlreiche Verstöße, allein 45 Fahrverbote und 138 Ordnungswidrigkeiten, geahndet worden.

Der Zentrale Verkehrsdienst (ZVD) Hannover hat mit Unterstützung der benachbarten Polizeidirektionen Braunschweig, Göttingen, Lüneburg und Osnabrück von Sonntag, 04:00 Uhr, bis heute, 01:00 Uhr, mit Police-Pilot-Systemen (PPS) ausgestatteten Zivilfahrzeugen Jagd auf Tempo- und Abstandssünder gemacht. Das Ziel der Messaktion: Die bereits mehrfach angekündigte nachhaltige Senkung von Geschwindigkeits- und Aggressionsdelikten, sowie Abstandsverstößen. Denn diese stellen noch immer die Hauptunfallursache Nummer eins dar - vor allem, wenn es um Unfälle mit Schwerverletzten oder gar Getöteten geht. Insgesamt zwölf PPS-Wagen waren in den vergangenen drei Tagen im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover hauptsächlich auf den Landesstraßen der Region, aber auch den Messeschnellwegen und Bundesautobahnen (BAB) unterwegs. Dabei stellten die Beamten insgesamt 138 Geschwindigkeitsverstöße fest, von denen allein 45 im Bereich eines Fahrverbotes (37 Fahrverbote von einem Monat und jeweils vier Fahrverbote von zwei bzw. drei Monaten) lagen. Ein Drittel der Verstöße stellte die Polizei dabei auf der BAB 2 fest. Trauriger Spitzenreiter des Einsatzes war ein 27-jähriger Motorradfahrer aus Rinteln. Er wurde zunächst mit 45 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit auf der Bundesstraße 83 bei Sternbergen (Gemarkung Bad Eilsen) gemessen und entzog sich dann der Kontrolle. Der Yamaha-Fahrer flüchtete anschließend durch mehrere Ortschaften - zum Teil mit einer gefahrenen Geschwindigkeit von 160 km/h -, missachtete sämtliche Verkehrszeichen und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. Auch ein Überholverbot außerhalb geschlossener Ortschaften interessierte ihn offensichtlich nicht, hier war er sogar mit Geschwindigkeiten bis über 200 km/h unterwegs. Die Beamten trafen den 27-Jährigen im Zuge ihrer Ermittlungen später zu Hause an, stellten umgehend dessen Führerschein sicher und leiteten unter anderem ein Strafverfahren wegen einer Straßenverkehrsgefährdung ein. Ein weiterer Kradfahrer (53 Jahre) war an der Bundesstraße 217 bei Springe mit 26 km/h über den erlaubten 100 km/h zu schnell gewesen. Das Besondere: Der Mann fuhr das hohe Tempo mit seiner BMW F800 GT bei regennasser und von Hagelkörnern bedeckter Fahrbahn. Auch auf den Autobahnen, insbesondere der BAB 2, gab es deutliche Überschreitungen: Ein 19-Jähriger aus Hannover, der noch im Besitz eines Führerscheins auf Probe ist, fuhr im Bereich des Autobahnkreuz Hannover-Ost 86 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit. Mit ebensolcher Geschwindigkeitsübertretung fuhr ein 34-Jähriger im Baustellenbereich Lehrte-Ost in Richtung Dortmund. Eine 34-jährige Schaumburgerin übertrat die zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h in Höhe des Autobahndreiecks Hannover-West zwar "lediglich" um 32 km/h, telefonierte allerdings dabei am Steuer und überholte zudem vorschriftswidrig auf dem rechten Fahrstreifen. Weiterhin ahndeten die Polizeibeamten elf Abstandsverstöße (sechs davon auf der BAB 2), die fünf Fahrverbote nach sich zogen. 15 Mal haben Verkehrsteilnehmer ein Überholverbot nicht beachtet, 24 Autofahrer benutzten während der Fahrt ihr Handy und viermal wurde ein Rotlicht überfahren. Insgesamt bestätigen die zahlreichen Verstöße die Notwendigkeit polizeilicher Überwachung des Verkehrsraumes.

Die Polizei Hannover wird diese intensivierten Verkehrskontrollen im Jahr 2014 weiterhin fortsetzen und auch zukünftig angekündigt, aber auch unangekündigt die Verkehrssicherheit überwachen./ gl, st

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Hannover
Anja Gläser
Telefon: 0511 109 1044
E-Mail: pressestelle@pd-h.polizei.niedersachsen.de
http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdhan/

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