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14.05.2019 – 14:24

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Vor Zurückweisung: Führerschein abgegeben und Geldstrafe gezahlt - Bundespolizei beendet mutmaßliche Schleusertour auf A93

Bundespolizeidirektion München: Vor Zurückweisung: Führerschein abgegeben und Geldstrafe gezahlt - Bundespolizei beendet mutmaßliche Schleusertour auf A93
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Rosenheim / A93 (ots)

Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen einen Armenier, der am Montag (13. Mai) zwei Landsleute mit dem Pkw eingeschleust haben soll. Das Ende der mutmaßlichen Schleusertour auf der A93 nahe Kiefersfelden hatte für einen der beiden Mitfahrer Konsequenzen, denn er wurde bereits von der Staatsanwaltschaft gesucht.

Bei der Kontrolle der Insassen des in der Schweiz zugelassenen Fahrzeugs stellte sich heraus, dass keiner der drei armenischen Staatsangehörigen über die für die Einreise erforderlichen Papiere verfügte. Die Überprüfung der angegebenen Personalien mithilfe des Fahndungscomputers brachte zudem einen Haftbefehl ans Licht. Demnach wurde der Beifahrer wegen ausstehender Justizschulden von der Staatsanwaltschaft Heidelberg gesucht. Der 26-Jährige war im vergangenen Jahr vom Amtsgericht in Wiesloch (Rhein-Neckar-Kreis) wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro oder ersatzweise zu 30 Tagen Haft verurteilt worden. Außerdem hatte die Bußgeldstelle des Regierungspräsidiums in Karlsruhe angeordnet, dass wegen einer Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit knapp 200 Euro zu zahlen wären und der Gesuchte seinen Führerschein abzugeben hätte. Die Bundespolizisten beschlagnahmten den Führerschein. Der verhaftete Armenier war in der Lage, die geforderte vierstellige Summe zu zahlen. Anschließend wurde er, nachdem er wegen seines illegalen Einreiseversuchs angezeigt worden war, unmittelbar nach Österreich zurückgewiesen.

Auch seinem 28-jährigen Fahrer, der wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt wurde, und dem 24-jährigen Begleiter, der eine Strafanzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise erhielt, hat die Bundespolizei die jeweilige Einreise verweigert. Auf Anordnung des Rosenheimer Amtsgerichts sind die Männer in Zurückweisungshaft genommen worden.

Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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