Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (683) Widerstände geleistet

    Nürnberg (ots) - Mit 3 renitenten Personen musste sich die Nürnberger Polizei am vergangenen Wochenende (19. - 21.05.06) beschäftigen. In allen Fällen werden Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung erstattet, in einem Fall wurde zusätzlich ein Ermittlungsverfahren wegen räuberischen Diebstahls eingeleitet.

    Am 19.05.2006 gegen 14:15 wurde eine 33-jährige Chemnitzerin in einem Supermarkt in Nürnberg-Muggenhof beim Ladendiebstahl angetroffen. Nach dem sie sich mit Gewalt weigerte, die entwendeten Sachen herauszugeben, wurde die Polizei verständigt. Auch den Beamten gegenüber zeigte sie sich sehr aggressiv und wehrte sich gegen die Festnahme. Dabei schlug sie mit den Beinen gegen die Beamten, traf aber nicht. Ferner beleidigte sie die Streife mit unflätigsten Ausdrücken. Sie wurde überwältigt und gefesselt. Die Beute, Kosmetika und Zigaretten im Wert von knapp 10 Euro, wurden in ihrem Rucksack aufgefunden. Die Angestellten des Marktes blieben unverletzt.

    Am 20.05.2006 kam es gegen 01:45 Uhr in einer Tankstelle in Nürnberg-Schweinau zu einer Schlägerei mit mehreren beteiligten Personen. Nach dem die Polizei eintraf, flüchteten 3 Tatverdächtige. Ein 27-Jähriger konnte nach kurzer Fahndung festgenommen werden, wehrte sich aber heftig. Bei einem Gerangel erlitt ein Beamter Schürfwunden und Kratzer an den Armen, die eine ärztliche Versorgung notwendig machten. Dem Beschuldigten wurden Handschellen angelegt,   und er wurde zur Dienststelle verbracht.

    Ca. 2 Stunden später kam es vor einer Diskothek in der Nürnberger Südstadt zu einer Rangelei zwischen den Türstehern und einem 22-jährigen Gast. Der eintreffenden Streife gegenüber zeigte sich der 22-Jährige äußerst aggressiv und schlug um sich. Deshalb sollte der Mann gefesselt werden, was jedoch nur nach Einsatz von Pfefferspray gelang. Auf dem Weg zum Dienstfahrzeug trat er mit den Füßen gegen einen Beamten, einen weiteren biss er in den Finger.

    In allen 3 Fällen standen die Beschuldigten erheblich unter Alkoholeinwirkung. Nach ihrer Ausnüchterung wurden sie wieder entlassen. Die eingesetzten Beamten blieben weiterhin dienstfähig.


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