Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (884)Dönerstandbesitzer in Nürnberg erschossen; hier: Fahndung nach verdächtigen Radfahrern

Radfahrer 1

    Nürnberg (ots) - Wie wiederholt berichtet, wurde am Donnerstag, 09.06.2005, zwischen 09.45 Uhr und 10.15 Uhr, der 50-jährige Ismail YAZAR in seinem Dönerstand in der Scharrerstraße in Nürnberg erschossen. Mit der verwendeten Pistole wurden seit 2000 bereits weitere sechs türkische / griechische Kleinunternehmer in Nürnberg, Hamburg, München und Rostock getötet.

Am Tattag, Donnerstag, 9.6.2005 um 10:00 Uhr, wurden zwei Fahrradfahrer vor dem Dönerstand beobachtet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand muss davon ausgegangen werden, dass die beiden Männer mit der Tat in Verbindung stehen.

Beide führten schwarze Rucksäcke mit und sie wurden gegen 09:45 Uhr in der Zerzabelshofstraße Ecke Scharrerstraße gesehen, als sie einen Stadtplan studierten.

Die beiden Radfahrer waren 20-30 Jahre alt, 185 – 190 cm groß, auffallend schlank und hatten kurze Haare. Beide sahen sich sehr ähnlich. Einer trug eine Sonnenbrille, der andere hatte eine Baseballmütze auf.

Beschreibung der Fahrräder: Herren-Trekkingfahrräder, vermutlich 28-Zoll-Reifen, zur Marke ist nichts bekannt, Farbe schwarz bzw. Anthrazit, flacher Lenker, schwarzer Sattel, mit Schutzblechen und Beleuchtung, neuwertiger Zustand. Bei der Soko Halbmond gingen zum aktuellen Fall bisher 104 Hinweise ein.

Zur Klärung der Verbrechen hat die SoKo Halbmond folgende Fragen:

- Wer kann Angaben zu den gesuchten Fahrradfahrern machen? - Wer hat zwei Männer beobachtet, die zwei Herrenfahrräder aus einem    Fahrzeug ausgeladen oder am 9.6.2005 nach 10:00 Uhr wieder in ein Fahrzeug eingeladen haben? - Wurden vor der Tatzeit zwei identische Fahrräder gekauft?

Mitteilungen erbittet der Kriminaldauerdienst in Nürnberg unter Tel. 0911/211-3333. Auch der kleinste Hinweis kann für die Sonderkommission von größter Bedeutung sein.

Die Mitteilungen werden auf Wunsch vertraulich behandelt. Es steht ein türkisch sprechender Beamter für die Hinweisentgegennahme zur Verfügung.

Zur Klärung der Verbrechen wurde eine Belohnung in Höhe von insgesamt 25.000 Euro ausgesetzt. Die Belohnung wird nur unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt und ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt. Anlage: 2 Phantombilder, 1 Bild eines Herren-Trekkingrades


ots-Originaltext: Polizeipräsidium Mittelfranken

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