Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (622) Zwei Diebstahlsserien geklärt - 14 Tatverdächtige ermittelt

      Ansbach (ots) - Nach einer Serie von Brandstiftungen
konnten zwei Tatverdächtige aufgrund von Bürgerhinweisen
festgenommen werden (wir berichteten am 24.11.2000). Die
umfangreichen Ermittlungen in dieser Sache führten nun zu einer
Tätergruppe, die in wechselnder Beteiligung für insgesamt 45
Fälle von Einbrüchen in Gaststätten, Vereinsheime und Scheunen
im Raum Heilsbronn, Dietenhofen und Windsbach verant-wortlich
zeichnen. Der Diebesschaden beläuft sich auf 18.000 DM und der
angerichtete Sachschaden auf rund 6.000 DM. Von den sieben
Tatverdächtigen im Alter zwischen 17 und 50 Jahren befindet sich
ein 20-Jähriger in Haft, der zusammen mit seinem 28 Jahre alten
Kompagnon als Haupttäter für die Diebesserie anzusehen ist. Die
Beiden gelten auch als tatverdächtig in Sachen Brandserie. Das
Diebesgut wie Autoradios, Getränke, Elektrogeräte und Werkzeuge
konnte teilweise wieder sichergestellt werden. Sogar Brennholz
hatten die Verdächtigen entwendet.

    Ebenfalls sieben Tatverdächtige konnten für eine Serie im Raum Bechhofen, Feuchtwangen und Dinkelsbühl ermittelt werden. Auf ihr Konto gehen insgesamt 83 PKW-Aufbrüche, PKW-Diebstähle sowie Einbrüche in Vereinsheime und Gaststätten. Auch Zigaretten-automaten blieben nicht verschont. Die gestohlenen Waren wie Autoradios, Kameras, Getränke Bargeld u.a. schlagen mit 50.000 DM zu Buche, während sich der Sachschaden im Bereich von über 100.000 DM bewegt. Die Tatverdächtigen, allesamt 18 bzw. 19 Jahre alt, stammen aus dem Raum, in dem sie auch die Straftaten begingen. Ein Hauptverdächtiger, dem alleine eine Beteiligung bei über 70 der Delikte angelastet wird, sitzt derzeit in U-Haft. Er war zusammen mit zwei Komplizen nach dem Aufbruch eines PKW in Dinkelsbühl festgenommen worden. Auch war er vorher an einem PKW-Diebstahl beteiligt. Danach waren die Diebe mit dem entwendeten Auto in den Raum Bopfingen gefahren und hatten den Calibra in einem Stausee versenkt.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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