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23.10.2016 – 11:18

Polizeiinspektion Harburg

POL-WL: Wochenendmeldung der Polizeiinspektion Harburg für den Zeitraum 21.-23.10.2016

Buchholz-Seevetal-Winsen (ots)

Buchholz - Körperverletzungen

Auseinandersetzungen zwischen zwei Gruppen Jugendlicher und Jungerwachsener beschäftigten die Buchholzer Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Am Samstag gegen 22:50 Uhr kam es im Bereich des Buchholzer Bahnhofes zu einer Auseinandersetzung. Nach zunächst verbalen Verlauf wurde ein 16 Jahre alter Jugendlicher aus Buchholz durch mindestens vier Täter im Alter zwischen 20 bis 28 Jahren mittels Gürtel und Glasflaschen geschlagen. Im Verlauf der Prügelei wird das Opfer vom Bahnsteig aus auf ein Gleis geschubst. Der Jugendliche wird durch die Schläge und den Sturz ins Gleisbett leicht verletzt und muss ambulant durch einen RTW behandelt werden. Der mutmaßliche Haupttäter, ein 2o-jähriger aus Sprötze, kann vor Ort festgestellt werden und wird zur Verhinderung weiterer Straftaten in polizeilichen Gewahrsam genommen. Die drei übrigen Täter werden im Zuge der Fahndung im Nahbereich festgestellt. Am Sonntag gegen 01:40 Uhr klopfen fünf männliche Personen an der Haustür des 20-jährigen Mannes aus Sprötze. Als der Zwillingsbruder des Mannes die Tür öffnet erhält er unvermittelt einen Faustschlag in das Gesicht und wird mit einem Messer leicht an der Hand verletzt. Während der polizeilichen Aufnahme des Sachverhaltes kristallisiert sich heraus, dass das Opfer die Täter vom Sehen her kennt. Grund der Attacke soll eine Schlägerei in Buchholz gewesen sein, in die sein Bruder verwickelt gewesen sein soll.

Neu Wulmstorf - PKW vom Betriebshof entwendet / Kennzeichendiebstahl

In der Nacht von Donnerstag, 20.10.16 auf Freitag, 21.10.2016, in der Zeit zwischen 21:00 und 10:00 Uhr kam es in der Hauptstraße zu einem PKW Diebstahl. Unbekannte entwendeten dort einen BMW, 5er in grau von einem Betriebshof. Der Pkw war ohne Kennzeichen. In der gleichen Nacht kam es im Gerhart-Hauptmann-Ring zu einem Kennzeichendiebstahl von einem BMW, 3er. Es ist davon auszugehen, dass die Täter diese Kennzeichen, STD-ML 857, an den BMW, 5er angebracht und dann vom Tatort geflüchtet sind. Hinweise zu dem Fahrzeug bitte an die Polizei Seevetal, Telefon 04105/6200.

Seevetal/Meckelfeld - PKW aufgebrochen

Ebenfalls in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, zwischen 18:30 und 07:00 Uhr, zerstörten Unbekannte die Dreieckscheibe eines Daimler, öffneten anschließend den PKW und entwendeten aus der Mittelkonsole ca. 20 EUR Bargeld, welches dort als Wechselgeld abgelegt worden war. Zeugen, denen in der Nacht in Meckelfeld verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04105 6200 bei der Polizei Seevetal zu melden.

Seevetal/Meckelfeld - Schlägerei am Samstagmorgen

Im Lönsring meldeten, gegen 07:15 Uhr, verschiedene Unbeteiligte eine Schlägerei zwischen mehreren Personen. Als die Polizei vor Ort eintraf, konnte nur noch das männliche, 40-jährige Opfer angetroffen werden. Das alkoholisierte Opfer gab gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten an, dass es zuvor unmittelbar vor seiner Wohnanschrift zu verbalen Streitigkeiten mit drei Jugendlichen (2 x männlich, 1x weiblich) gekommen sei. Anschließend hätten die drei Jugendlichen das Opfer attackiert und durch Schläge und Tritte verletzt. Als Zeugen sich der Schlägerei näherten, flüchteten die Jugendlichen. Das Opfer wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Eine Fahndung verlief negativ. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Die Jugendlichen wurden durch Zeugen wie folgt beschrieben: Weibliche Täterin: blonde schulterlange Haare mit Zopf

   - ca. 160cm-165 cm groß
   - ca. 16 Jahre alt
   - normale/weibliche Figur (nicht dick, aber auch nicht schlank)
   - schwarze Jacke mit einem Fellkragen an der Kapuze getragen 

Männlicher Täter 1: kurze Haare

   - ca. 165cm-170cm
   - ca. 16 Jahre alt
   - korpulent
   - graue Winterjacke 

Männlicher Täter 2:

   - braune kurze Haare
   - sehr groß und dünn, ca. 185 cm
   - bekleidet mit brauner Strickjacke
   - ca. 16 Jahre alt 

Zeugen, die Angaben zu der Schlägerei oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04105 6200 bei der Polizei Seevetal zu melden.

Rosengarten / Leversen - Falsche "Amtspersonen" erbeuten 16.000 EUR

In den letzten zwei Wochen ist eine 75-jährige Leverserin Opfer einer unbekannten Tätergruppe geworden, bei denen sich verschiedene Personen am Telefon als Richterin, Polizeibeamte und weitere Amtspersonen ausgaben. Dem Opfer wurde mitgeteilt, dass "etwas" aus den Jahren 2008/2009 vorliegen würde. Damit keine Anzeige erstattet wird, wurde sie in verschiedenen Telefonaten dazu aufgefordert, Geldbeträge über ein Geldtransfer-Unternehmen ins Ausland überweisen. Das Opfer kam den wiederholten Aufforderungen an verschiedenen Tagen nach, sodass letztlich insgesamt ca. 16.000 EUR auf Konten ins Ausland überwiesen wurden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges eingeleitet. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen von Ermittlungen niemals telefonisch Auskünfte über Eigentumsverhältnisse eingeholt werden, sondern die Beamten Betroffene persönlich aufsuchen oder zu einem Gespräch auf die Dienststelle vorladen. Im Zweifelsfall sollten Angerufene sich Namen, Dienststelle und Telefonnummer geben lassen und dann diese Daten auf der örtlichen Dienststelle überprüfen lassen. Leider schaffen es einige Betrüger sogar, eine fingierte Telefonnummer im Display einzublenden, die unter Umständen mit der tatsächlichen Nummer der Polizei übereinstimmt. Spätestens beim Rückruf fällt der Betrug dann jedoch auf. Das Bundeskriminalamt hat zu diesem bundesweit auftretenden Phänomen kürzlich ebenfalls eine Pressemitteilung veröffentlicht. Weitere Informationen sind unter diesem Link zu finden: www.bka.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2016/160606__WarnmeldungTelefonbetrueger.html

Landkreis Harburg - Wohnhauseinbrüche

Im Berichtszeitraum kam es im Landkreis Harburg zu vier Wohnhauseinbrüchen. Am Freitag wurde zwischen 09:15 und 12:00 Uhr in ein Einfamilienhaus im Rotdornweg in Rosengarten-Eckel eingebrochen. Durch den Täter wurde hier ein Fenster aufgehebelt und das Haus durchsucht. Ebenfalls am Freitag zwischen 18:00 und 23:00 Uhr wurde im Mühlenweg in Seevetal ein Einfamilienhaus aufgebrochen. Hier drang der Täter über die Terrassentür in das Haus ein, wo er Bargeld und zwei Computer-Tablets entwendete. Am Samstag drang ein Täter zwischen 13:00 und 14:00 Uhr in Trelde in der Straße Zum weißen Stein durch die unverschlossene Terrassentür in ein Wohnhaus ein, wo er Bargeld erbeutete. Am Samstag wird zwischen 14:30 und 22:15 Uhr in ein Mehrfamilienhaus in Gödenstorf im Ortsteil Lübberstedt eingebrochen. Durch Aufhebeln eines Fensters gelangen die Täter hier in das Haus.

Falschfahrerin auf der Autobahn

Am Freitag, gegen 16.15 Uhr, wurde der Polizei ein Falschfahrer auf der BAB 1, in Höhe der Anschlussstelle Dibbersen, gemeldet. Dieser sei dort auf der Richtungsfahrbahn Hamburg in Richtung Bremen aufgefahren. Vor Ort trafen die Beamten auf einen VW UP, der entgegen der Fahrtrichtung mit Warnblinklicht auf dem Standstreifen stand. Die 76jährige Fahrerin aus Rosengarten war offensichtlich durch stressbedingte Unaufmerksamkeit falsch auf die Autobahn gefahren. Als ihr mehrere Pkw mit Lichthupe entgegen kamen, erkannte sie ihren Fehler und hielt sofort an. So konnte ein wohl folgenschwerer Verkehrsunfall vermieden werden. Die ältere Dame erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren und die Führerscheinstelle wird von dem Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.

Schwerpunktkontrolle der Autobahnpolizei Winsen/Luhe

Am Fr. 21.10.2016 führten insgesamt 10 Beamte der Autobahnpolizei Winsen/Luhe auf der BAB 1 und BAB 7 im LK Harburg zielgerichtete Kontrollen von Schwerverkehrsfahrzeugen durch. Insgesamt wurden 20 Fahrzeuge überprüft, bei denen es sich in 11 Fällen um inländische Fahrzeuge und in 9 Fällen um Fahrzeuge aus dem EU-Ausland handelte. Beanstandet wurden von den Beamten insgesamt 18 Fahrzeuge, in 9 Fällen mussten den Fahrzeugführern die Weiterfahrt untersagt werden. Die Bandbreite der festgestellten Mängel erstreckte sich über die verbotswidrige Nutzung von Mobiltelefonen über Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, Überladung der Lkw und Sattelzüge sowie strafrechtliche Verstöße. Zu den berichtenswerten Verstößen: Im Rahmen der Kontrollen wurden zwei Tiertransporte überprüft, die beide Mängel aufwiesen. Im ersten Fall erfolgte auf der BAB 7 die Überprüfung eines dänischen Tiertransports, der mit 560 Ferkeln beladen war und sich auf dem Weg von Dänemark in Richtung Emsland befand. Eine Verwiegung des Transports ergab ein Gewicht von 43,6 Tonnen und damit eine Überladung um 9 Prozent. Bei dem Transportunternehmen handelt es sich um einen alten "Bekannten". Die Firma fällt leider immer wieder mit entsprechenden Überladungen auf. Gegen Fahrer und Halter werden entsprechende Verfahren eingeleitet. Die Polizei wird bei der Bußgeldstelle des Landkreises Harburg anregen, im Rahmen eines so genannten Verfallsverfahrens den gesamten Fuhrlohn, den der Transporteur erhält, abzuschöpfen. Im zweiten Fall wurde ein niederländischer Lastzug, beladen mit 175 Schweinen, auf der BAB 7 überprüft. Hier stellten die Beamten eine Überlänge fest. Statt der erlaubten 18,75m war dieser Transport 19,5 m lang. Aus Gründen des Tierschutzes wurde die Weiterfahrt bis zur Entladestelle in Hannover gestattet, gegen Fahrer und Halter werden ebenfalls Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Auf der BAB 1 in Fahrtrichtung Bremen stoppten die Beamten einen deutschen Sattelzug zwecks Kontrolle. Das Gespann war auf dem Weg nach Nordrhein-Westfalen zwecks Beladung. Eine erste Überprüfung ergab den Verdacht, dass in unzulässiger Weise die technischen Einstellungen des digitalen Kontrollgeräts, dass die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer speichert, verändert wurden. Eine eingehende Überprüfung des Geräts in einer Fachwerkstatt bestätigte den ersten Verdacht. Im Rahmen einer Geräteprüfung, die im Januar 2016 durchgeführt wurde, hatte man einen bestimmten technischen Wert des Kontrollgeräts so verändert, dass der Sattelzug deutlich schneller fuhr.Diese Veränderung stellt eine Straftat dar, dementsprechend wurde gegen den Fahrzeugführer, bei dem es sich auch um den Fahrzeughalter handelt,eine Strafverfahren eingeleitet.

Schließlich überprüften die Kontrolleure noch eine im Bereich des AK-Maschen einen niederländischen Lastzug, beladen mit Maschinenteilen. Die Überprüfung auf einer geeichten Waage ergab ein Gesamtgewicht von über 45 Tonnen. Auch in diesem Fall war die Fahrt beendet.

Rückfragen bitte an:
KHK Dudei
Polizeiinspektion Harburg
Pressestelle

Telefon: 04181/285-0
E-Mail: pressestelle@pi-harburg.polizei.niedersachsen.de
www.pi-wl.polizei-nds.de

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