POL-HI: Verkehrsunfallstatistik 2025 der Polizeiinspektion Hildesheim
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Hildesheim (ots)
- 77.061 Verkehrsunfälle in 10 Jahren
- Einführung der Applikation "VEV-digital"
- Reduzierung der Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden
(VUSP)
- Gut 40 % der Unfälle auf den Bundesautobahnen A 7 und A 39 in
Baustellen
- schwankende Zahlen bei den vier Hauptunfallursachen
- starker Rückgang bei der Unfallursache Alkohol
- Resümee mit Verkehrsbezug auf die Cannabis-Legalisierung
- erhebliche Steigerung bei E-Scooter-Unfällen
- Wildunfallzahlen auf gleichem Niveau
- Verkehrsprävention ist immer ein Aufgabenschwerpunkt77.061 Verkehrsunfälle in 10 Jahren
Die Polizeiinspektion (PI) Hildesheim hat seit dem Jahr 2016 fast 80.000 Verkehrsunfälle aufgenommen und sie als Grundlage für eine orts-, zeit- und zielgruppenorientierte Analyse für eine präventive und repressive Verkehrssicherheitsarbeit genutzt.
"Im Betrachtungsjahr für 2025 wurden polizeilich 7.975 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Damit haben wir real 78 Schadensfälle mehr als im Vorjahr registriert und liegen weiter über dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre,", so Polizeidirektor (PD) Cord Stünkel als Leiter Einsatz der PI Hildesheim im Rahmen der Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik für den gesamten Landkreis Hildesheim und der Bundesautobahn.
Von diesen 7.975 Unfällen waren 5.383 innerhalb und 1.709 außerhalb geschlossener Ortschaften; 883 wurden auf den Bundesautobahnen A7 und A39 im hiesigen Zuständigkeitsbereich aufgenommen.
Einführung der Applikation "VEV-digital"
Unter bestimmten Voraussetzungen nimmt die Polizei einen Verkehrsunfall im abschließenden Verfahren vor Ort auf. Bisher wurde an der Unfallstelle ein Formular handschriftlich ausgefüllt und eine Durchschrift an die jeweiligen Beteiligten ausgehändigt.
"Seit dem 01.10.2025 wird in der PI Hildesheim die Applikation "VEV-digital" genutzt und nun sind schlechte Handschriften oder unleserliche Durchschriften Geschichte", so der Sachbearbeiter Verkehr der Polizeiinspektion Hildesheim, Polizeihauptkommissar (PHK) Günter Sievert.
Auch die Polizei geht in vielfältiger Art und Weise zukunftsorientiert den Trend zur Digitalisierung mit. Alle erforderlichen Daten, die zu einer Verkehrsunfallaufnahme gehören, werden jetzt in einer App. an der Unfallstelle in das dienstliche Handy bzw. in das Tablet eingegeben.
Wer als Unfallbeteiligter freiwillig seine E-Mailadresse angibt, bekommt sofort nach der Beendigung der polizeilichen Maßnahmen ein Protokoll zugesandt. Wer dies nicht möchte, bekommt eine Vorgangsnummer, mit dieser bei der zuständigen Polizeidienststelle ein Ausdruck ausgehändigt werden kann.
Im Jahr 2025 wurden in der PI Hildesheim 4.634 Verkehrsunfälle, also ca. 58% der Gesamtzahlen im abschließenden Verfahren vor Ort aufgenommen.
Reduzierung der Verkehrsunfälle mit schweren Personenschäden (VUSP)
Im Jahr 2025 gingen die Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden (VUSP), bei denen mindestens eine Person getötet oder schwerverletzt (über 24 Stunden in stationärer Behandlung) wurde, im Vergleich zum Vorjahr erfreulicherweise von insgesamt 189 auf 148 zurück.
"Jeder Verstorbene ist einer zu viel - wie im Betrachtungsjahr 2024 verstarben leider auch im Jahr 2025 11 Verkehrsteilnehmende", spiegelt der Leiter Einsatz wider.
In der Analyse der einzelnen Hergänge konnten keine grundlegenden Gemeinsamkeiten erkannt werden. Von den im Alter zwischen 29 und 86 Jahren Verstorbenen (3 x weiblich) waren fünf alleinbeteiligt, sieben tragen zumindest eine Mitschuld und sechs Unfälle waren außerhalb geschlossener Ortschaften verteilt im gesamten Landkreis Hildesheim.
Die Reduzierung der gesamten Unfälle mit schwerem Personenschaden (VUSP) resultiert auf dem erfreulichen Rückgang bei den schwerletzten Beteiligten. Hier waren es nur noch 137 anstatt 179 zum Vorjahr.
Gut 40 % aller Unfälle auf den Bundesautobahnen A 7 und A 39 in Baustellen
Im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Hildesheim sind für das Betrachtungsjahr 2025 differenzierte Zahlen zu beziffern. Einer nicht unerheblichen Steigerung der Gesamt-unfallzahlen von 799 auf 883 Fälle steht gleichzeitig ein erfreulicher Rückgang bei den VUSP gegenüber. Es musste kein Unfall mit tödlichem Ausgang (Vorjahr 4) aufgenommen werden, die Zahlen mit schwerverletzten Personen gingen von 27 auf 21 zurück.
"Bei der Steigerung der Gesamtunfallzahlen sind diejenigen zu Beginn und in den Baustellenbereichen auffällig", so die Verkehrsexperten der Autobahnpolizei. Mit 356 Unfällen sind das gut 40 % aller Unfälle (Vorjahr 216). "Gerade bei engen Fahrstreifen mit sehr vielen Verkehrszeichen raten wir zu einer hohen Konzentration, der Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen und zu einem größeren Sicherheitsabstand", so ein Appell der Ordnungshüter.
Genauso ein Appell richtet sich an den männlichen Fahrer eines weißen VW Golf, der im Mai 2025 in einem Baustelleneinlauf bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 100 Km/h mit sage und schreibe 230 Km/h polizeilich gemessen wurde. Abzüglich einer Toleranz liegt eine vorwerfbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 123 Km/h vor, welches ein Bußgeld von 700 EUR und ein Fahrverbot vom 3 Monaten nach sich zieht.
Schwankende Zahlen bei den vier Hauptunfallursachen
Bei den vier Hauptunfallursachen Geschwindigkeit-, Abstands-, Abbiege- und Vorfahrts-missachtungen sind in der Jahresbilanz schwankenden Zahlen zu verzeichnen.
"Fehlende Rechtskonformität und oftmals gepaart mit einem Aufmerksamkeitsdefizit sind kein gutes Omen, nicht an einem Unfall beteiligt werden zu können. Wer seine Geschwindigkeit richtig anpasst, hält eher Abstand und hat mehr Reaktionszeit auf unvorhersehbare Dinge", so PHK Sievert.
Diese These wird durch die rückläufigen Unfallzahlen bestätigt. Bei der Unfallursache Geschwindigkeit gingen die realen Zahlen um 13 auf 313, bei den Abstandsfehlern sogar um real 80 auf noch 821 Unfälle zurück.
"Die ganzheitliche Analyse der Unfallursachen führt unwiderruflich zu erforderlichen Verkehrsüberwachungsmaßnahmen. Rückläufige Unfallzahlen geben uns recht, lassen uns aber auch nicht ruhen - wir kontrollieren weiter ganzheitlich immer und überall", so der Leiter Einsatz.
Im Jahr 2025 wurden im gesamten Zuständigkeitsbereich der PI Hildesheim bei polizeilichen Geschwindigkeitsmessungen 8.138 Übertretungen mit 202 Fahrverbotsandrohungen registriert. Weiter waren 1.177 Verkehrsteilnehmende nicht angeschnallt und riskierten bei einem möglichen Unfall schwerere Verletzungen. Zusätzlich minimierten 828 Fahrzeugführer ihre Aufmerksamkeit auf den Straßenverkehr durch eine unbefugte Nutzung von Handys etc..
Dem minimalen Rückgang der Unfälle mit Vorfahrtsverletzungen steht eine leichte Steigerung bei Abbiegefehlern gegenüber.
Starker Rückgang bei der Unfallursache Alkohol
"Verkehrstüchtigkeit ist ein zentrales Element für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr - für sich und für alle anderen", so der Leiter Einsatz der PI Hildesheim.
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Verkehrsunfälle vom 98 auf 72 Fälle gesunken. Das ist ein Rückgang von über 26 %.
Den Verkehrsunfällen stehen im Jahr 2025 insgesamt 272 Straf- und Verkehrs-ordnungswidrigkeiten unter Alkoholeinfluss gegenüber, bei denen durch die Kontrolle auch evtl. kurz bevorstehende Schadensereignisse verhindert werden konnten.
Resümee mit Verkehrsbezug auf die Cannabis-Legalisierung
Nach der Einführung des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) im Sommer 2024 mit veränderten gesetzlichen Regeln war in der Folge auch eine Anpassung der statistischen Erfassung erforderlich, die jetzt für das Betrachtungsjahr 2025 erstmals vorliegt. Neben den Gesamtzahlen bei Verkehrsunfällen oder folgenlosen Fahrten unter Drogen- und Medikamenteneinfluss wird jetzt der Cannabis-Konsum jeweils herausgefiltert.
"Die reinen Gesamtzahlen für 2025 mit 3 Unfällen mehr und mit 3 folgenlosen Fahrten weniger haben sich nur in Nuancen verändert - die Verkehrssicherheit hat sich in diesem Segment somit für die PI Hildesheim zumindest nicht wie vielfach befürchtet verschlechtert", resümieren die Verkehrsexperten im Sachgebiet Verkehr.
Im Jahr 2025 wurde 32 Verkehrsunfälle unter Drogen- und/oder Medikamentenbeeinflussung verursacht. Dabei wurden bei den Blutproben bei 19 Fällen (ca. 59 %) reiner Cannabis-Konsum nachgewiesen.
Bei den folgenlosen Fahrten reduzierten sich die Gesamtzahlen von 241 vom Vorjahr zu 238 Feststellungen. Bei ca. 48 % und somit real 115 Fällen wurde hier reiner THC-Konsum nachgewiesen.
"Da sich Beschuldigte im Straf- und Betroffene im Bußgeldverfahren vor der Polizei nicht zu ihrem Konsumverhalten äußern müssen, ist auch nicht generell bekannt, ob sie erstmals nach Einführung des KCanG legal THC erworben haben und erst jetzt im Straßenverkehr auffallen", so Günter Sievert.
In der näheren Betrachtung der Zahlen ohne Verkehrsunfall sind fast nur Männer unterwegs. Die Hauptverkehrsbeteiligungsart ist der PKW bei 137 Fahrten, davon standen 53 Verkehrsteilnehmende unter reinem THC-Einfluss - dahinter folgt der E-Scooter-Lenkende mit 79 Feststellungen, davon 50 nach THC-Konsum.
"Die Fahrtüchtigkeit ist wieder ein Schwerpunktthema in der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei Niedersachsen für das Jahr 2026. Sie ist ein Grundprinzip der Teilnahme am Straßenverkehr und deren Einhaltung werden wir weiterhin mit vielfältigen präventiven und repressiven Maßnahmen begegnen", kündigt der Leiter Einsatz an.
Erhebliche Steigerung bei E-Scooter-Unfällen
"Für die Unfalllage für Zweiräder mit E-Scooter, Motorrad und Fahrrad ziehen wir eine gemischte Bilanz mit differenzierten Zahlen - wobei die E-Scooter leider negativ herausstechen", so PD Stünkel.
Bei den E-Scooter-Fahrenden stiegen die Unfallzahlen von 49 auf 91 Unfallbeteiligungen im Jahr 2025. Dem positiven Trend auf den Rückgang von 7 auf jetzt nur noch 4 Schwerverletzte steht eine Verdoppelung bei den Leichtverletzten von 24 auf jetzt 49 gegenüber.
Bei 45 von den 91 Unfällen tragen die Lenkenden dieser Verkehrsbeteiligungsart zumindest eine Teilschuld. Mit 70 aller Unfälle sind die meisten Unfallorte im hiesigen Zentrum der Mikromobilität, dem Stadtgebiet Hildesheims.
In den Statistiken der Motorradfahrenden erscheint erfreulicherweise ein Rückgang der Gesamtunfallzahlen von 206 zu jetzt 190 Verunfallten.
Bei dieser Verkehrsbeteiligungsart wird unterschieden in solchen unter oder gleich 125 ccm Hubraum (u.a. Leichtkrafträder) und welchen über 125 ccm Hubraum.
Bei den Leichtkrafträdern gingen die Gesamtzahlen um zwei auf 82 Stürze zurück, dabei wurden in 2025 leider zwei Kradfahrer tödlich und 7 schwerverletzt.
Mit den leistungsstärkeren Maschinen verunglückten 108 Lenkende (-14), wobei ein Mensch leider verstarb und 19 sich schwer verletzten.
"Safety first - mit der ersten Durchführung einer Biker-Safety-Tour über unsere Motorradstrecken wollten wir unseren Teil dazu beitragen, sicher im Straßenverkehr zu agieren, ohne den Spaß zu verlieren", so die Motorradexperten der Polizei. Eine Wiederholung im Jahr 2026 wird es nach der positiven Resonanz geben.
PHK Sievert weiter: "Nach der Splittung der Fahrbahn der B 243 auf dem Weinberg im Mai 2025 hat es dort keinen Motorradunfall mehr gegeben. Es scheint eine Verlagerung zum Roten Berg im Bereich Diekholzen und Sibbesse gegeben zu haben. Entgegen dem Trend rückläufiger Gesamtunfallzahlen bei den Motorrädern sind sie dort leider gestiegen".
Im Jahr 2025 wurden dort 24 Unfälle mit Krad-Beteiligung (Vorjahr: 13) aufgenommen. Dabei wurden 4 Fahrende schwer- und 11 leichtverletzt. Auch 17 mal war die Ursache Geschwindigkeit im Spiel.
Zur Einhaltung von Verkehrsregeln, der Frage des Tunings und nicht zuletzt in Bezug auf die Vermeidung unnötigen Lärms wird die Polizei weiter an den stark frequentierten Motorradstrecken Präsenz zeigen.
Im Jahr 2025 wurde zum Vorjahr ein Unfall mit einem Fahrrad- und / oder einem Pedelec mehr polizeilich registriert (265 zu 266), wieder gab es Konstellationen wie Radfahrer gegen Radfahrer bzw. Radfahrer gegen Pedelec (insgesamt 216 Fahrräder und 55 Pedelecs).
Bei den Fahrrädern, also den "normalen" Rädern, musste im Jahr 2025 ein Unfall mit tödlichem Ausgang polizeilich aufgenommen werden, zusätzlich wurden 24 Personen schwerverletzt.
12 Pedelec-Fahrende wurden schwerverletzt (+3 zum Vorjahr).
Auch Zweiräder unterliegen polizeilichen Kontrollen. Im Jahr 2025 wurden 1.501 Fahrräder kontrolliert, von denen 569 technische Mängel aufwiesen. Bei 522 Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer wurden vielfältige Verstöße wie die Handy-Nutzung am Lenker oder Beleuchtungsdefekte geahndet. 303 Pedelec-Fahrerinnen bzw. Fahrer wurden kontrolliert, diese begingen 106 verschiedenste Verstöße - 39 Pedelecs wiesen technische Mängel auf.
Wildunfallzahlen auf gleichem Niveau
In der 10-Jahresbilanz wurde im Jahr 2025 mit 847 Wildunfällen knapp der niedrigste Wert registriert.
"Zur Verhinderung von Kollisionen mit Wild ist insbesondere in der Dämmerung, in Waldabschnitten und an den Feldrändern besondere Aufmerksamkeit gefragt" wie übereinstimmend alle Verkehrssicherheits- und Jagdexperten meinen.
Wer jedoch meint, dass Wildunfälle nur in "freier Wildbahn" passieren, hat sich geirrt. Im Jahr 2025 wurden polizeilich 31 Kollisionen innerhalb geschlossener Ortschaften aufgenommen, u.a. im Lerchenkamp in Hildesheim, der Goslarschen Landstraße in Schellerten OT Wendhausen oder der Hauptstraße im Alfelder Ortsteil Eimsen.
Verkehrsprävention ist immer ein Aufgabenschwerpunkt
Verkehrsprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe zur Reduzierung von Unfällen und Erhöhung der Sicherheit. Durch gezielte Aufklärung, Bildung und zielgruppenspezifische Programme für Kinder, Jugendliche und Senioren werden richtige Verhaltensweisen vermittelt.
"Verkehrsregeln neu oder wieder zu lernen ist elementar für eine sichere Teilnahme im Straßenverkehr", so PHK Christian Koplin als Verkehrssicherheitsberater der PI Hildesheim.
Ob im Verkehrsunterricht oder an Projekttagen verschiedenster Altersstufen, bei der täglichen Schulwegüberwachung oder im Rahmen von Schulanfangsaktionen oder Verkehrs-sicherheitswochen - mit polizeilicher Präsenz als Ansprechpartner vor Ort wird ein großer Beitrag zur Gefahrenerklärung zur gleichzeitigen Gefahrenminimierung im Straßenverkehr erzielt.
Durch das gesamte Präventionsteam am Standort der PI Hildesheim werden jährlich bis zu 1.200 Jugendliche und Fahranfänger, bis zu 1.000 Viertklässler an der Jugendverkehrsschule und bis zu 200 Senioren in den Seminaren mit spezifischen Verkehrsthemen beschult.
Neben den bekannten Seminaren wie "Fit mit dem Auto" oder "Fit mit dem Pedelec", die zusammen mit den Kooperationspartnern der Verkehrssicherheit wie der Deutschen Verkehrswacht Hildesheim e.V. durchgeführt werden, sollen auch aufgrund der steigenden Unfallzahlen Kurse wie "Fit mit dem E-Scooter" stärker implementiert werden.
Fazit und Schwerpunktthemen im Jahr 2026
Die Verkehrsunfallstatistik für das Betrachtungsjahr 2025 wirft leicht gestiegene Gesamtunfallzahlen für den Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Hildesheim aus. Viele Unfalltypen weisen aber in den Vergleichszeiträumen schwankende Zahlen aus. Stark gesunkenen Gesamtunfallzahlen bei der Unfallursache "Alkohol" stehen erhöhte Zahlen bei der Verkehrsbeteiligungsart E-Scooter gegenüber.
Auch im Jahr 2026 sind landesweit wieder die Fahrtüchtigkeit und die Geschwindigkeit Schwerpunkthemen der Verkehrssicherheitsarbeit. Dabei sind auch die Auswirkungen der Einführung des KCanG auf den Straßenverkehr weiter zu erhellen.
Mit einer ganzheitlichen Ausrichtung der Verkehrsprävention und der intensiven Durchführung von vielfältigen Verkehrskontrollen und Verkehrssicherheitswochen wird die Polizeiinspektion Hildesheim einer ihrer Kernaufgabe nachkommen, die Verkehrssicherheit in der Stadt und dem Landkreis Hildesheim und auf der Autobahn zu erhöhen.
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