Polizeiinspektion Hildesheim

POL-HI: Verkehrsunfall mit Fahrerflucht - ca. 45.000 Euro Sachschaden - Fahrzeugführer und Verursacherfahrzeug ermittelt.

Hildesheim (ots) - Hildesheim (agu.) Bereits am Mittwochabend, dem 09.10.2013, 21.20 Uhr, ereignete sich in der Dammstraße ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und hohem Sachschaden. Demnach befuhr der Fahrer eines VW Passat den Pfaffenstieg in Richtung Dammstraße. Kurz vor der Einmündung Burgstraße kam das Fahrzeug aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr auf einen neuwertigen Mazda auf, der am Fahrbahnrand geparkt war. Durch die Wucht der Kollision wurde der Mazda wiederum auf einen unmittelbar davor geparkten, ebenfalls neuwertigen Renault geschoben. Mehreren Zeugenaussagen nach setzte der Verursacher seine Fahrt unvermittelt fort, ohne sich überhaupt um die entstandenen Folgen des Verkehrsunfalls zu kümmern. Demnach flüchtete der Fahrer mit seinem ebenfalls stark beschädigten Pkw und "laut aufheulendem" Motor, wie Zeugen beschreiben, in Richtung Dammtor.

Ein Zeuge konnte sich das komplette Kennzeichen des flüchtigen VW Passat merken und der Polizei mitteilen. Der VW Passat ist jedoch auf ein Unternehmen zugelassen und wurde bislang durch einen großen und stetig wechselnden Personenkreis genutzt, sodass die Identität des Fahrers und der Standort des Fahrzeugs völlig unklar waren.

Intensive polizeiliche Ermittlungen ergaben schließlich heute, dass der VW Passat direkt nach dem Unfall nach Lamspringe, ca. 25km vom Unfallort entfernt, gefahren und dort abgestellt worden war. Nach vorliegenden Erkenntnissen hatte der Verursacher am Donnerstag, einen Tag nach dem Unfall, sogar ein Abschleppunternehmen damit beauftragt, den VW Passat zu einer Autowerkstatt nach Holle zu verbringen, um die massiven Unfallschäden und somit alle Spuren am Pkw beseitigen zu lassen. Inzwischen konnte der Wagen durch die Polizei in der Holler Autowerkstatt sichergestellt und der 53-jährige Unfallflüchtige ermittelt werden. Fest steht auch, dass die Fluchtstrecke von 25km mit plattem rechten Vorderreifen zurückgelegt wurde, der bei der Kollision zerstört worden war. Der Schaden an den beiden geparkten Fahrzeugen wird auf zusammen 30.000 Euro geschätzt, der am Fluchtfahrzeug auf 15.000 Euro.

Über die Ursachen des Unfalls liegen der Polizei noch keine konkreten Erkenntnisse vor, wobei Alkohol- oder sonstiger Rauschmitteleinfluss ebenso wenig ausgeschlossen werden kann. Auf den Fahrer des Pkw Passat kommt neben materiellem Schadensersatz ein Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht zu, das bei dieser Schadenshöhe neben der Strafandrohung zum Entzug der Fahrerlaubnis führt.

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