Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 020717 - 0761....Flughafen: Angetrunkener Passagier nach Landung festgenommen.

        Frankfurt (ots) - Eine von der Polizei angeordnete Blutentnahme
wird den Beweis liefen  müssen, ob der noch im Flugzeug
festgenommene randalierende Passagier  aus Frankfurt auf dem
Rückflug von Korfu nach Frankfurt a. M. unter  Alkohol- oder
Drogeneinfluß stand. Ohne Gefährdung des Fluges oder  der sonstiger
Passagiere, konnten die Piloten ihre Maschine sicher am  
Zielflughafen landen.

  Die Boing 757-300, besetzt mit 184 Passagieren und 8   Besatzungsmitgliedern, Flug Nr. DE 2417, flog am frühen Abend des   16.7.2002 gegen 19.15 Uhr in Korfu ab. Einige Zeit später fiel ein   35jähriger Passagier, der im Frankfurter Stadtteil Nordend wohnt,   durch sein aggressives Verhalten in der Maschine auf. Er pöbelte   nicht nur ständig das Bordpersonal an, sondern auch seinen aus   Ludwigshafen stammenden Sitznachbarn und dessen Ehefrau. In der Folge  kam es in dieser Sitzreihe zu einem kurzen Handgemenge, bei dem der  Übeltäter eine Flugbegleiterin in den Unterarm biß und leicht  verletzte. Während des weiteren Fluges rauchte der Mann   verbotenerweise, schimpfte auf seinen Reiseveranstalter und   beleidigte Fluggäste. Auch machte er seine Reisegesellschaft für   einen Gefängnisaufenthalt an seinem Urlaubsort wegen einer von ihm   begangenen Sachbeschädigung verantwortlich. Gezielte Aufforderungen   der Flugbegleiter ignorierte er, wie z. B. sich während des   Landeanflugs aus Sicherheitsgründen auf seinem Sitz anzuschnallen.   Nach der problemlosen Landung auf dem Rhein-Main-Flughafen und dem   Andocken der Maschine an der Position A 25, wurde der Randalierer   bereits erwartet. Unter Beifall der Passagiere nahmen Beamte des   Flughafenreviers den Mann um 21.45 Uhr fest und veranlaßten bei ihm   eine Blutentnahme, um festzustellen, ob er während seines Handelns   unter Alkohol- oder Drogeneinwirkung stand. Der 35jährige, der der   Polizei bereits in einer Vielzahl von Gewalt- und   Betäubungsmitteldelikten bekannt ist, muß nun mit einem   Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr   rechnen. Das Gesetz sieht eine Strafandrohung zwischen drei Monaten   und fünf Jahren vor. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der   Beschuldigte entlassen. (Jürgen Linker/-82113).

  Bereitschaftsdienst: Manfred Füllhardt, Telefon 06142-63319.


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