Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 011011 Pressemitteilungen PP Frankfurt

      Frankfurt (ots) - 011011 - 1136 Autobahn/A 5: Hirsch auf
Fahrbahn - Vier Autos verunglückt

    Ein mitten auf der Fahrbahn liegender Hirsch hat in heutigen frühen Morgenstunden auf der A 5 zwischen den Anschlußstellen Westhafen und dem Frankfurter Kreuz in Fahrtrichtung Süden zu mehreren Unfällen geführt. Glücklicherweise wurde dabei niemand ernsthaft verletzt.     Kurz hintereinander waren gegen 03.50 Uhr vier Pkw über das Hindernis gefahren. Ob das Tier bereits tot auf der Fahrbahn lag oder ob es schon vor den Unfällen von einem anderen Fahrzeug angefahren wurde, konnte bei der Unfallaufnahmen nicht mehr geklärt werden.     Zunächst traf es einen 55jährigen Darmstädter. Der Mann fuhr mit einem Opel Corsa auf der zweiten Spur, als er plötzlich das Hindernis sah. Beim Versuch auszuweichen, geriet der Darmstädter mit dem Wagen ins Schleudern, kam links von der Straße ab, prallte gegen die Betongleitwand und kam dort zum Stehen. Kurz darauf fuhren ein Audi A 3, ein Fiat sowie ein Mercedes über das tote Tier. Überreste des Kadavers wurden dabei auf einer Länge von etwa 300 m über die gesamte Straße verteilt.     Da der 55jährige Autofahrer über Schmerzen klagte, wurde er vorsorglich mit einem Rettungsfahrzeug in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrzeuglenker der drei anderen Pkw blieben unverletzt.     Der Wagen des Darmstädters sowie der Audi A 3 wurden bei der Kollision so stark beschädigt, daß sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mußten.     Wegen Reinigungsarbeiten mußten drei Fahrspuren vorübergehend gesperrt werden. (Karlheinz Wagner/ -8014)

    011011 - 1137 Frankfurt: 44jährige Buchhalterin veruntreute 1,6 Millionen DM

    Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das zuständige Betrugskommissariat (K 32) führen seit dem 08. Oktober 2001 gemeinsam ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen eine 44jährige «Finanzmanagerin» wegen Verdachts der Untreue von rund 1,6 Millionen DM. Dank einer schnellen und intensiven Ermittlungsarbeit konnten von den veruntreuten Firmengeldern innerhalb kürzester Zeit insgesamt 1,5 Millionen DM an Bargeld, Bankguthaben und hochwertigem Schmuck im Rahmen von Durchsuchungsmaßnahmen aufgespürt und sichergestellt werden.     Die 44jährige Sulzbacherin war bei einem Frankfurter Unternehmen als langjährige Buchhalterin beschäftigt. Sie verfügte über entsprechende Bankvollmachten für Konten des Unternehmens. Zu ihrem Aufgabenbereich gehörte es unter anderem, den anfallenden Zahlungsverkehr abzuwickeln und dabei auch eingehende Rechnungen zu begleichen. Ihr wird zur Last gelegt, im Zeitraum von März bis September 2001 diverse Schecks ausgestellt zu haben, die angeblich zur Begleichung von Geschäftsverbindlichkeiten dienen sollten. Pech für sie war, daß ihre «Aktivitäten» durch einen ungewöhnlichen Geldzufluß auf ihrem Privatkonto auffielen und innerbetriebliche Recherchen zur Folge hatten.     Gegen die Beschuldigte, die am 09.10.2001 in ihrer Wohnung vorläufig festgenommen wurde und ein Geständnis ablegte, erließ der zuständige Haftrichter einen Haftbefehl wegen Verdachts der Untreue. Im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wurde der Haftbefehl gegen sie mit Meldeauflagen außer Vollzug gesetzt. (Peter Borchardt/ -8011)

    011011 - 1138 Bahnhofsviertel: Polizeibeamte retten Lebensmüde

    Drei Beamte der Direktion Sonderdienste haben in den heutigen Mittagsstunden in der Ludwigstraße gegenüber dem Polizeipräsidium einer 37 Jahre alten offenbar lebensmüden Frau das Leben gerettet.     Gegen 12.15 Uhr hatte eine Streifenwagenbesatzung beobachtet, wie die Frau aus dem 3. Obergeschoß des Hauses Nr. 29 Gegenstände (Handy, eine Stahlkasse, Papiere) auf die Straße warf. Sofort verständigten die Beamten die Feuerwehr sowie weitere Unterstützungskräfte. Inzwischen stand die Frau auf dem Balkon im rückwärtigen Bereich des Gebäudes, lehnte bereits über der Brüstung und wollte offenbar in die Tiefe springen. Während es Beamten von Feuerwehr und Polizei gelang, die 37jährige in ein Gespräch zu verwickeln und dadurch abzulenken, drangen kurz darauf die 28, 31 sowie 43 Jahre alten Beamten unbemerkt in die Wohnung der Frau und überwältigten sie. Anschließend wurde die 37jährige zur nervenärztlichen Behandlung in eine Klinik gebracht. (Karlheinz Wagner/ -8014)

    Bereitschaftsdienst: Manfred Feist, Telefon: 069/50058820 oder 0177-2146141 (ab 17.00 Uhr)

  

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