Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 001003 - Pressemitteilung Polizeipressestelle Frankfurt/M.

      Frankfurt (ots) - 001003 - 1260 Louisa: Rentnerehepaar
ausgeraubt

    Drei männliche Ausländer haben am vergangenen Sonntag gegen 14.25 Uhr im Bereich der Straßenbahnhaltestelle Louisa ein Rentnerehepaar (91 und 87 Jahre alt) überfallen und ausgeraubt. Das Ehepaar wurde von einem der Täter angesprochen und gefragt, ob sie eine Mark wechseln könnten. Die Geschädigten verneinten dies. Daraufhin wurden sie von den drei Tätern umringt, am Mantel festgehalten und ein Täter entnahm die Geldbörse des 91jährigen Mannes aus der rechten Gesäßtasche. Daraus wurden ca. 200,-- DM geraubt. Anschließend steckte der Täter seinem Opfer die Geldbörse wieder zurück in den Mantel und alle drei Tatbeteiligten stiegen in die Straßenbahn Linie 14 Richtung Südbahnhof. Fahndungsmaßnahmen nach dem Räubertrio verliefen bislang ohne Erfolg.

Täterbeschreibung:     drei männliche Ausländer, ca. 20 bis 25 Jahre alt, dunkle, kurze Haare, alle drei Personen waren zwischen 1,70 m und 1,80 m groß.

    Sachdienliche Hinweise erbitten die Beamten des Straßenraubkommissariates K 14, Telefon 755-5148 oder 755-5050 (Kriminaldauerdienst). Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen. (Manfred Feist/-8013)

    001003 - 1262 Eiserner Steg: Mehrere Verletzte nach Messerstecherei

    Noch völlig unklar sind die Hintergründe bzw. der Hergang einer Messerstecherei in der Nähe des Eisernen Steges, bei der vergangene Nacht vier junge Männer zum Teil schwer verletzt wurden.     Wie die ersten Ermittlungen ergaben, fand auf dem Passagierschiff «Wappen von Frankfurt» eine Disco-Veranstaltung statt. Das Schiff war bereits auf dem Main unterwegs, als dort kurz vor Mitternacht zwischen mehreren jungen Leuten zunächst verbale Streitigkeiten ausbrachen. Außerplanmäßig kehrte das Schiff deshalb gegen 23.45 Uhr wieder an den Anlegeplatz zurück und die Besatzung meldete per Notruf der Polizei den Streit. Währenddessen verließen 50 bis 100 Gäste das Schiff. Kurz darauf setzten sich die Auseinandersetzungen dann am Uferbereich fort und mündeten schließlich in einer großen Schlägerei. Beim Eintreffen starker Polizeikräfte waren noch etwa ca. 40 Personen am Geschehensort, darunter auch vier verletzte junge Männer, die nach notärztlicher Versorgung in verschiedene Krankenhäuser gebracht wurden.     Bei ihnen handelt es sich um einen 24-jährigen Türken, der mit zwei Stichverletzungen im Bereich des Rückens, einer Nasenbeinfraktur sowie Prellungen auf der Intensivstation liegt, um einen weiteren Türken im Alter von 19 Jahren, der eine Stichverletzung unterhalb des linken Schlüsselbeins erlitt, um einen 18-jährigen Deutschen mit einer Stichverletzung an der linken Wade sowie um einen 23-Jährigen aus Bangladesch mit einer Beinfraktur. Sämtliche Verletzten sind in Frankfurt/M. wohnhaft. Stichwaffen fanden die Beamten am Tatort nicht.     Da, wie bereits eingangs erwähnt, über die Ursache der Auseinandersetzungen noch nichts bekannt ist und Zeugen nichts oder nur sehr wenig von dem Tatablauf mitbekommen haben wollen, bittet die Polizei weitere Personen, die sachdienliche Hinweise zum möglichen Hintergrund des Streites bzw. zum eigentlichen Tathergang geben können, sich mit ihr unter Tel.: 069/755-5118 oder 069/755-5050 (Kriminaldauerdienst) in Verbindung zu setzen.(Karlheinz Wagner/-8014)

    001003 - 1063 Bockenheim: Anzeige gegen Zahnarzt wegen Körperverletzung, versuchten Raubes bzw. versuchter räuberischer Erpressung

    Mit recht unkonventionellen Mitteln hat am vergangenen Sonntagabend ein Zahnarzt versucht, von einem seiner Patienten, der mit seinem Hund in der Grünanlage der Zeppelinallee unterwegs war, Geld einzutreiben, das dieser ihm nach einer Behandlung angeblich noch schuldet.     Laut Anzeige eines in Bockenheim wohnenden 51-jährigen Mannes war er gegen 19.40 Uhr mit seinem großen pyrenäischen Berghund (Hütehund) in der Grünanlage der Zeppelinallee unterwegs, als ein Mann auf ihn zukam, den der 51-Jährige wenig später als seinen Zahnarzt erkannte. Als der Arzt ihn erreicht hatte, trat dieser plötzlich unvermittelt mit dem Knie dem Anzeigeerstatter in den Unterleib und stieß ihn zu Boden. Dort würgte er den 51-jährigen und forderte dabei lautstark, dass dieser ihm seine Rechnung bezahlen solle. Dem Opfer gelang es zunächst, sich kurz zu befreien und sich mit seinem Hund zu entfernen. Doch der Arzt folgte ihm, holte ihn dann auch wieder ein und zerrte nunmehr heftig am Arm des 51-jährigen, um ihm offenbar dessen Rolex-Uhr vom Handgelenk zu ziehen. Erst als sich ein Bekannter des Geschädigten mit seinem Hund näherte, lies der Arzt von seinem Opfer ab und fuhr vermutlich mit einem Fahrrad, das er in der Nähe abgestellt hatte, davon.     Bei seiner Vernehmung erklärte der 51-jährige, dass er dem Arzt für eine Zahnbehandlung tatsächlich noch Geld schulde, wieviel könne er jedoch nicht sagen. Gefragt, warum ihm sein Vierbeiner nicht geholfen habe, erklärte der 51-jährige, sein Hund kenne den Arzt und habe sich deshalb vermutlich passiv verhalten.(Karlheinz Wagner/-8014)

    001003 - Hattersheim-Eddersheim: Exhibitionist nach Verfolgung festgenommen

    Ein 31-jähriger Mann aus Flörsheim-Weilbach ist am frühen gestrigen Montagabend von Polizeibeamten nach einer Verfolgungsfahrt auf einem Feldweg zwischen Eddersheim und Weilbach festgenommen worden.     Dem Mann wird vorgeworfen, vor seiner Festnahme eine Frau in exhibitionistischer Weise belästigt zu haben.     Wie die bisher durchgeführten Ermittlungen ergaben, hatte die Geschädigte gegen 17.30 Uhr beobachtet, wie der Beschuldigte im Bereich Kelsterbacher Straße/Bahnhofstraße an seinem entblößten Unterkörper manipulierte. Bevor sie sich unerschrocken mit ihrem Fahrrad auf die Verfolgung des Mannes machte, der ebenfalls mit einem Rad davonfuhr, verständigte sie noch über Notruf 110 die Polizei. Wenig später sah sie den Mann in der Parkstraße wieder. Er stand dort in gleicher Pose wie kurz zuvor. Die Zeugin fuhr dann wieder zur Einmündung Kelsterbacher Straße zurück, wo ihr Ehemann auf sie wartete. Kurz darauf erschien auch eine Funkstreifenbesatzung vom 18. Polizeirevier, die das Ehepaar aufnahm. Gemeinsam machte man sich nun auf die Verfolgung des 31-Jährigen. Wenig später wurde der radelnde Tatverdächtige auf der Bahnhofstraße am Ortsausgang von Eddersheim wieder gesichtet. Als der Mann den Funkwagen bemerkte, hielt er nicht an, trat statt dessen heftig in die Pedale seines Rades und versuchte zu entkommen. Dies wäre ihm auch fast gelungen. Als der Mann nämlich in einen Feldweg einbog und dieser Weg sich im weiteren Verlauf mehr und mehr verjüngte, hätte der Funkwagen die Verfolgung beinahe abbrechen müssen, weil er sich vermutlich festgefahren hätte. So entschloss sich der Fahrer, das Fahrrad des Flüchtenden leicht zu touchieren. Der 31-Jährige kam dann deshalb auch zu Fall und konnte anschließend festgenommen werden.     Der Mann stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 31-Jährige wieder entlassen.(Karlheinz Wagner/-8014)     Bereitschaftsdienst: Karlheinz Wagner, Telefon 06107-3913 oder 0177-2369778

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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