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Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 090617 - 768 Innenstadt: Festnahmen nach Raub auf Juweliergeschäft

Frankfurt (ots)

Knapp 5 ½   Jahre nach dem spektakulären
Überfall auf ein Juweliergeschäft in der Frankfurter Innenstadt steht
die Straftat nunmehr vor ihrer Aufklärung.
Wie berichtet (s. PB v. 29.12.2003, Nr. 1373) betraten in den 
Vormittagsstunden des 29.12.2003 drei bewaffnete Täter die 
Geschäftsräume des Juweliergeschäftes und bedrohten die sich zu 
dieser Uhrzeit dort zahlreich aufhaltenden Kunden und Angestellten 
mit Schusswaffen. Anschließend rafften die Täter aus dem begehbaren 
Schaufenster des Ladens rund 160 Luxusuhren im Gesamtwert von mehr 
als zwei Millionen Euro zusammen und flüchteten.
Im Rahmen der sich nach dem Raubüberfall anschließenden 
umfangreichen polizeilichen Ermittlungen gelang es den Beamten die 
mutmaßlichen Täter anhand von daktyloskopischen Gutachten und durch 
Lichtbildvergleichen zweifelsfrei zu identifizieren.
Bei ihnen handelt es sich um drei Männer im Alter zwischen 32 und 38 
Jahren.
Die drei Beschuldigten sind Mitglieder der weltweit agierenden 
sogenannten "Pink Panther Group", die sich auf die Begehung von 
bewaffneten Raubüberfällen auf exklusive Juweliergeschäfte 
spezialisiert hat.
Bereits Mitte Mai 2004 konnte einer der mutmaßlichen Räuber durch die
französische Polizei in Paris festgenommen werden. Der 32-Jährige 
wurde danach nach Deutschland ausgeliefert und anschließend vom 
Landgericht Frankfurt zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe 
verurteilt, nachdem er bereits durch die französischen Behörden und 
durch die belgischen Behörden ebenfalls zu mehrjährigen 
Freiheitsstrafen verurteilt worden war.
Unlängst gelang nunmehr die Festnahme der beiden übrigen 
Tatverdächtigen.
So konnte der 38-Jährige am 11.05.2009 ebenfalls in Paris 
festgenommen werden, nachdem er am 07.05.2009 erneut einen 
Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in Genf verübt hatte und dabei 
wieder Armbanduhren im Wert von ca. zwei Millionen Schweizer Franken 
erbeutete.
Ein weiterer 32-Jähriger ging der Polizei schließlich am 
15.06.2009 in einer Stadt in Montenegro aufgrund eines bestehenden 
europäischen Haftbefehls ins Netz.
Bei seiner Festnahme war der Mann mit zwei geladenen Schusswaffen 
bewaffnet, konnte jedoch widerstandslos festgenommen werden.
Die Ermittlungen dauern an.
(Karlheinz Wagner, Telefon 069 - 755 82115)

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
P r e s s e s t e l l e
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069/ 755-00
Direkte Erreichbarkeit von Mo. - Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) oder Verfasser (siehe Artikel)
Rufbereitschaft: 0173-6597905
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
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