POL-PPMZ: Mainz - Präsenz und Prävention - Polizei Mainz zieht positive Bilanz der Schwerpunktstreifen am Wochenende
Mainz (ots)
Das vergangene Wochenende stand für die Beamtinnen und Beamten der Polizei Mainz ganz im Zeichen der Bürgernähe und der Kriminalitätsprävention. Durch verstärkte Fuß- und Zivilstreifen im gesamten Stadtgebiet konnte nicht nur das Sicherheitsgefühl gestärkt, sondern auch in medizinischen Notfällen schnell Hilfe geleistet werden.
Sicherheit in der Altstadt und am Mainzer Rheinufer: Bürgergespräche und Hilfeleistung Besonderes Augenmerk lag auf der Sichtbarkeit der Fußstreifen und der Ansprechbarkeit.
In den Tagesstunden bestreiften Polizistinnen und Polizisten die Innenstadt rund um den Markt, Gutenbergplatz, den Leichhof und die Augustinerstraße, sowie das Rheinufer zwischen Theodor-Heuss-Brücke bis zur Kaiserbrücke.
In zahlreichen Gesprächen sensibilisierten die Beamten insbesondere ältere Mitbürger für potenzielle Eigentumsdelikte und gaben Tipps zum Schutz vor Taschendieben, oder blieben einfach für einen Smalltalk stehen und standen im freundlichen Austausch mit Mitbürgern
Schnelle Hilfe im Notfall: Am Vormittag des 6. März bewies die polizeiliche Präsenz ihren unmittelbaren Wert: Auf dem Markt erlitt ein älterer Herr einen Schwächeanfall und drohte zu stürzen. Ein aufmerksamer Passant konnte den Mann auffangen, während die unmittelbar anwesende Fußstreife sofort die Erstversorgung übernahm. Die Beamten betreuten den Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und konnten zudem die Ehefrau des Mannes verständigen.
Marktfrühstück und Infostände: Auch das rege Treiben rund um das Marktfrühstück, die zahlreichen Fußballfans in der Mainzer Innenstadt sowie die politischen Infostände wurden eng begleitet. Die Beamten zogen hier eine durchweg positive Bilanz: Die Resonanz der Bürger war positiv, nennenswerte Störungen blieben aus.
Einsatz gegen Rollerdiebstähle in der Oberstadt und Weisenau Ein weiterer Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit lag in der Bekämpfung von Rollerdiebstählen. Hierzu wurden insbesondere in den Nächten zum 8. und 9. März verstärkt Streifen - teils in zivil - in der Berliner Siedlung, am Rodelberg und im Bereich Weisenau eingesetzt.
In der Nacht zum Montag fiel einer Zivilstreife in der Göttelmannstraße eine Gruppe von vier Jugendlichen auf, die einen Motorroller schoben. Eine sofortige Kontrolle ergab jedoch, dass alles in bester Ordnung war.
Trotz intensiver Bestreifung der bekannten Brennpunkte und angrenzender Feldwege konnten im Berichtszeitraum dort keine weiteren einschlägigen Delikte festgestellt werden. Die Polizei wertet dies als Erfolg der sichtbaren und verdeckten Präsenzmaßnahmen. Allerdings wurde ein Rollerdiebstahl sowie ein auf einem Spielplatz aufgefundener, zuvor entwendeter Roller aus dem Bereich Hechtsheim gemeldet.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen sowie der Verhinderung von Diebstahl von Wahlplakaten
In der Nacht auf Samstag wurden insbesondere die Brennpunkte in Budenheim und Gonsenheim intensiv bestreift. Aufgrund zurückliegender Wohnungseinbrüche sowie gehäufter Diebstähle und Sachbeschädigungen von Wahlplakaten in Budenheim kontrollierten Funkstreifenwagenbesatzungen verstärkt die betroffenen Bereiche. Während der Kontrollzeiten konnten hier erfreuerlicherweise keine neuen Delikte festgestellt werden.
Die Polizei Mainz wird auch künftig auf eine Mischung aus offener Präsenz und gezielten Kontrollmaßnahmen setzen. Das Ziel bleibt, Straftaten bereits im Keim zu ersticken und für die Bürgerinnen und Bürger als direkter Ansprechpartner vor Ort verfügbar zu sein.
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