Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Auf der Flucht Unfälle verursacht - Frechen

    Rhein-Erft-Kreis (ots) - Eine wilde Verfolgungsfahrt mit der Polizei lieferte sich gestern Abend (18.10.06) ein 30-jähriger Drogenabhängiger in Frechen.

    Gegen 17.00 Uhr meldete sich eine Zeugin bei der Polizei in Frechen. Sie hatte den 30-jährigen Kölner als den Dieb wiedererkannt, der vor einigen Wochen in einem Supermarkt in Frechen-Königsdorf Spinde aufgebrochen hatte. Auf der Franz-Hennes-Straße kam der Tatverdächtige einer alarmierten Funkstreifenwagenbesatzung in einem gestohlenen Mercedes entgegen. Der 30-Jährige missachtete die Haltezeichen der Polizeibeamten und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit. Auf der Dr.-Schultz-Straße überholte er den Pkw eines 33-Jährigen und stieß dabei mit dem Fahrzeug zusammen. Unbeirrt setzte der 30-Jährige seine Fahrt fort. An der Einmündung Dr.-Schultz-Straße / Neuer Weg war die Flucht des Täters zu Ende, nachdem er dort einen Streifenwagen rammte. Die Polizeibeamten nahmen den 30-Jährigen vorläufig fest. Gleichzeitig meldete sich eine 35-jährige Mitarbeiterin einer Firma auf der Bonnstraße bei der Polizeiwache in Frechen. Ihr war am Nachmittag auf ihrer Arbeitsstelle aus der Handtasche unter anderem die Geldbörse und das Mobiltelefon gestohlen worden. Weil sich die Personenbeschreibung des Täters mit dem Aussehen des Festgenommenen deckte, legten die Polizisten der Frau die bei dem festgenommenen Täter gefundenen Gegenstände vor. Darunter befand sich ihr Mobiltelefon und ein Foto aus ihrer gestohlenen Geldbörse. Die Polizeibeamten ordneten eine Blutprobe an. Da sich der Gesundheitszustand des 30-Jährigen aufgrund seines Drogenentzugs verschlechterte, wurde er zunächst in ein Krankenhaus und von dort mit polizeilicher Begleitung in ein Landeskrankenhaus eingeliefert. Den gestohlene Mercedes stellten die Beamten sicher. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von rund 12.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Die Ermittler des Kriminalkommissariats Frechen prüfen nun, ob der Tatverdächtige weitere Straftaten begangen hat.


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