Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-BM: Hürth Verletzte nach Kellerbrand

      Erftkreis (ots) - Bei einem Brand im Keller eines
Mehrfamilienhauses in der Sudetenstraße wurden am Dienstagabend
(30.1.) zehn Hausbewohner durch Rauchgasinhalation verletzt;
vier dieser Personen müssen aufgrund der Schwere ihrer
Verletzungen stationär in Krankenhäusern behandelt werden.

    Um 19.50 Uhr hatte ein Hausbewohner Rauchentwicklung im Treppenhaus bemerkt und Rettungskräfte verständigt.     Durch den starken, sich rasch ausbreitenden Rauch war den Bewohnern die Möglichkeit genommen, das Haus zu verlassen. Sie begaben sich daher auf die rückseitigen Balkone des dreigeschossigen Hauses. Von dort wurden sie über Steck- und Drehleitern durch Feuerwehrkräfte geborgen und medizinisch versorgt.     Der im Keller gelegene Brandherd konnte rasch gelöscht werden. Durch den entstandenen Rußschaden ist das Haus derzeit nicht bewohnbar.     Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen und dauern an.

    Bei dem gestrigen Feuer handelt es sich um den dritten Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses (MFH) in der Sudetenstraße.     Das erste Feuer war am 23.9.2000 gegen 2.50 Uhr in einer Kellerparzelle eines MFH ausgebrochen. Seinerzeit hatten zwei Kinder und ein Erwachsener Rauchvergiftungen erlitten und mussten stationär behandelt werden.     Polizeiliche Ermittlungen führten zu der Feststellung, dass der Brand gelegt worden war.

    Am 28.1.2001 war um 14.06 Uhr im Fahrradkeller eines anderen MFH in der Sudetenstraße Feuer ausgebrochen; in dem Raum waren u.a. Matratzen gelagert.     Die polizeilichen Ermittlungen führten zwischenzeitlich zu dem Ergebnis, dass diese Gegenstände vorsätzlich in Brand gesetzt worden sind.     Durch die Rauchentwicklung erlitten neun Personen Rauchgasvergiftungen; fünf der Verletzten mussten in Krankenhäusern stationär behandelt werden.

    Es wird vermutet, dass zwischen den drei Bränden ein Tatzusammenhang besteht; diesbezügliche Ermittlungen dauern zur Zeit an.

    Sachdienliche Hinweise erbittet das Kriminalkommissariat 11, Tel. 02233 / 52-0.

ots-Originaltext: Polizeipressestelle Bergheim

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