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POL-REK: Zwei Schwerverletzte nach Wohnungsbrand - Hürth

Hürth (ots) - Am frühen Donnerstagmorgen (13. November) brach aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer in einer Dachgeschosswohnung an Fritz-Räcke-Straße aus. Die beiden Bewohner erlitten schwere Verletzungen. Die übrigen Hausbewohner konnten nach den Löscharbeiten nicht zurück in ihre Wohnungen. Sie wurden von der Feuerwehr und dem Ordnungsamt untergebracht.

Gegen 02.20 Uhr wurde die 45-jährige Bewohnerin der Dachgeschosswohnung durch Rauch im Schlafzimmer aus dem Schlaf gerissen. Sie weckte ihren 41-jährigen Mitbewohner. Da sich die Wohnungstür zunächst nicht öffnen ließ, versuchte die Frau durch ein Dachfenster ins Freie zu gelangen. Zwischenzeitlich gelang es dem 41-Jährigen die Tür zu öffnen und beiden flüchteten durch den Hausflur nach draußen.

Beim Eintreffen der Polizei schlugen Flammen aus den Fenstern der Dachgeschosswohnung des Achtfamilienhauses, in dem 17 Personen gemeldet sind. Alle übrigen Hausbewohner und die eines benachbarten Elffamilienhauses konnten ihre Wohnungen rechtzeitig verlassen.

Die beiden Bewohner der Dachgeschosswohnung wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert und von dort in eine Universitätsklinik gebracht. Die 45-Jährige zog sich durch einen Sturz eine weitere Verletzung zu. Lebensgefahr besteht bei beiden nicht.

Durch das Löschwassers sind die Wohnungen des Hauses zur Zeit nicht bewohnbar. Die Feuerwehr versorgte die Betroffenen vor Ort in einem Bus und sorgte anschließend zusammen mit dem Ordnungsamt für ihre Unterbringung. Alle Bewohner des Nachbarhauses konnten im Laufe der Nacht zurück in ihre Wohnungen.

Die Polizei beschlagnahmte den Brandort und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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