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POL-REK: Vier Wildunfälle innerhalb von 24 Stunden - Rhein-Erft-Kreis

    Rhein-Erft-Kreis (ots) - Die Polizei des Rhein-Erft-Kreises registrierte in den vergangenen beiden Tagen vermehrt Verkehrsunfälle mit Wild. So kollidierte am Donnerstag (25. Oktober) um 07.00 Uhr in Brühl auf der L194 in Richtung Weilerswist ein PKW-Fahrer mit einem Wildschwein. 45 Minuten später kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Reh bei Bedburg-Rath auf der L 213. Am Freitag (26. Oktober) kam es in Erftstadt zweimal zum Zusammenprall zwischen einem Reh und einem PKW. Um 00.00 Uhr kam es zum Unfall auf der Kreisstraße 45. Um 05.10 Uhr lief ein Reh auf der Landstraße zwischen Lechenich und Liblar seitlich gegen einen PKW. Alle Tiere verendeten. Der Sachschaden an den PKW wird auf 5.800 Euro geschätzt.

    Für die Häufung der Wildunfälle gibt es verschiedene Gründe: Rotwild bevorzugt zur Nahrungsaufnahme den Zeitraum der Morgen- und Abenddämmerung. In dieser Jahreszeit liegt die Dämmerung in der Zeit des Berufsverkehrs. Schwarzwild ist nachtaktiv und legt dann weite Strecken (bis zu 30 Kilometer) zurück. Wildschweine benötigen eine ausgeglichene Nahrung. Deswegen wechseln sie zur Nahrungssuche zwischen Feld (tierisches Eiweiß wie Schnecken/Insekten) und Waldbereichen (Kohlehydrate/Fett wie Eicheln und Bucheckern). Außerdem beginnt für Schwarzwild mit der kalten Jahreszeit die Rauschzeit (Paarung). Die Polizei rät Verkehrsteilnehmern in Feld- und Waldmischgebieten erhöhte Vorsicht walten zu lassen. Seien Sie bremsbereit. Vermeiden Sie bei Wild auf der Straße, dass das Wild geblendet wird. Geblendete Rehe bleiben zum Beispiel sofort für Sekunden starr auf dem Fleck stehen. Durch Abblenden ermöglichen Sie den Tieren sich von der Fahrbahn zu entfernen.


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