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Jung will angesichts der Russlandkrise in Nato über US-Raketen reden

Hamburg (ots) - Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung will angesichts der Krise in den Beziehungen zu Russland in der Nato über die US-Pläne zur Raketenaufstellung in Osteuropa reden. Der ZEIT sagt Jung, er halte es für richtig, "dass wir in der Nato und im Nato-Russland-Rat darüber diskutieren und keine bilateralen Entscheidungen treffen. Ich kann aber im Hinblick auf die Schutzfunktion einer Raketenabwehr, die für unsere Bevölkerung notwendig ist, nur hoffen, dass wir zu einer Verständigung mit Russland kommen". Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geht es laut Jung in der aktuellen Krise vor allem darum, "gleiche Augenhöhe zu demonstrieren. Die Tatsache, dass die Nato respektive Amerika unmittelbar im Vorfeld Russlands einen Raketenabwehrschirm aufbauen will, war nur der Auslöser für diese Diskussion". Nach Ansicht des Ministers hat der Westen "mit Russland gemeinsame Sicherheitsinteressen, beispielsweise, dass der Iran nicht zu einer atomaren Bewaffnung gelangt. Ich denke auch an die Sechsergespräche im Zusammenhang mit Nordkorea". Das komplette ZEIT-Interview der ZEIT Nr. 21 vom 16. Mai 2007 senden wir Ihnen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558, E-Mail: bunse@zeit.de) Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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