DIE ZEIT

"Paradise Now"-Regisseur Hany Abu-Assad wollte als Freiheitskämpfer "die Frauen beeindrucken"

Hamburg (ots) - Hany Abu Assad, Regisseur des Selbstmordattentäter-Films "Paradise Now", erzählt in der ZEIT davon, warum er in jüngeren Jahren ein palästinensischer Freiheitskämpfer werden wollte: "Ich wollte die Frauen beeindrucken und möglichst viele von ihnen verführen. Ich wollte auch wirklich etwas gegen das weltweite Unrecht tun. Als Freiheitskämpfer, der naturgemäß viel Sexappeal hat, dachte ich, sei beides möglich." Nachdem ihn während des Studiums in den Niederlanden ein Mädchen abblitzen ließ, "machte ich mich auf den Weg, um mich der PLO anzuschließen" - in einer konspirativen Wohnung in Bonn. Doch die Kader lehnten ihn ab. Er setzte sein Studium fort und arbeitete eine Zeit lang als Flugzeugbauer. Erst viel später, als Filmemacher, habe er begonnen, sich selbst zu akzeptieren. "Ich konnte Witze über mich machen, ich traute mich, albern zu sein. Schwächen werden zu einer Macht, wenn man andere Leute mit ihnen zum Lachen bringt." Den kompletten Beitrag der ZEIT Nr. 39 vom 22. September 2005 senden wir Ihnen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558, E-Mail: bunse@zeit.de) Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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