DIE ZEIT

"Danton, Sinnbild für einen hedonistischen Rebellen"
Daniel Cohn-Bendit in der ZEIT

Hamburg (ots) - Daniel Cohn-Bendit, 56, Politiker und Publizist, spricht in der neuen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT über seine Lehrjahre. Die Voraussetzungen für soziale Kompetenz und politisches Denken liegen für Daniel Cohn-Bendit in der Familie: "Mutters soziale Offenheit und Formulierfähigkeit waren mir ein großes Vorbild ... am Vater orientierte ich mich intellektuell ... politisch prägte mich mein Bruder." Schlüsselerlebnis für Cohn-Bendit war der Einmarsch der Russen in Ungarn 1956. "An diesem Tag wurde ich, schon als Elfjähriger, emotional zum Antikommunisten." 1965, nach dem Abitur an der Odenwaldschule, dessen "aufgeschlossener Geist mich prägte", ging Cohn-Bendit nach einem zweiwöchigen Aufenthalt in Paris nach Nanterre, wo "ich mich den Libertären anschloss ... Irgendwann hatte ich den Beinamen Danton, Sinnbild für einen hedonistischen Rebellen. Das gefällt mir noch heute - und ist allemal besser, als ein Robespierre zu sein." "Durch viele Gespräche mit meinem Bruder vollzog ich passiv seine kritische Auseinandersetzung mit dem real existierenden Kommunismus und Leninismus mit und seine Hinwendung zu den Libertären, bei denen ich dann mit 20 meine aktive Laufbahn begann." Den kompletten ZEIT-Beitrag (DIE ZEIT Nr. 1, EVT 27.12.2001) zu dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. ots Originaltext: DIE ZEIT Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei Elke Bunse oder Verena Schröder, ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, (Tel.: 040/ 3280-217, -303, Fax: 040/3280-558, e-mail: bunse@zeit.de, schroeder@zeit.de). Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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