DIE ZEIT

"Der Minister sollte sich zurückhalten"
Martin Hellwig, Vorsitzender der Monopolkommission, rügt Wirtschaftsminister

    Hamburg (ots) - Kritik am industriefreundlichen Verhalten von Bundeswirtschaftsminister Werner Müller übt Professor Martin Hellwig, Vorsitzender der Monopolkommission, in einem Gespräch mit der ZEIT. Die von Müller befürworteten Fusionen in der Strombranche seien keineswegs unbedenklich. Hellwig: "Dies hat dem Wettbewerb geschadet."

    Auch jetzt habe Müller bereits sein Wohlwollen für eine Übernahme der Ruhrgas-Mehrheit durch Eon bekundet, obwohl erst das Kartellamt entscheiden müsse. Die Mitwirkung an der detaillierten Gestaltung von Unternehmensstrukturen in der Energiebranche sei nicht Sache der Regierung. "Auch der Minister sollte sich hier zurückhalten", fordert Hellwig, "Großkonzerne, die ihre Stellung staatlicher Begünstigung verdanken, sind zweifelhafte Garanten wirtschaftlichen Erfolgs."


    Das komplette ZEIT-Interview (DIE ZEIT Nr. 48, EVT 22.11.2001)
    zu dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.    
              
                              
ots Originaltext: DIE ZEIT
Im Internet recherchierbar: http://presseportal.de

Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei
Elke Bunse oder Verena Schröder
ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
(Tel. 040/ 3280-217, -303, Fax 040/ 3280-558,
mailto:bunse@zeit.de, schroeder@zeit.de)

Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: DIE ZEIT

Das könnte Sie auch interessieren: