DIE ZEIT

ZEIT: Urlaub per Time-Sharing - zu viele unseriöse Angebote beim Handel mit Ferienwohnrechten

    Hamburg (ots) - Der Handel mit Ferienwohnrechten in luxurioesen
Anlagen floriert - aber immer noch gibt es viele Kunden, die auf
unseriöse Angebote hereinfallen. "Da werden zum Beispiel Rechte an
Anlagen verkauft, die geplant, aber nie gebaut worden sind. Oder an
angeblich umgebauten Hotelanlagen. Einige Leute kaufen Rechte an
Anlagen, die sie nie gesehen haben", berichtet Andreas Schomerus,
Fachanwalt für Time-Sharing in Alicante, in der jüngsten Ausgabe der
Wochenzeitung DIE ZEIT.
    
    Seine Kanzlei hat zahlreiche Urlauber vertreten, denen von
zweifelhaften Anbietern oft sogenannte Punkterechte verkauft wurden.
"Das ist dann nicht mehr an eine Anlage gekoppelt, sondern absolut
virtuell ... Allein in den letzten zwei Jahren sind mindestens 300
neue Firmen aufgetaucht, und es ist nur zum Teil bekannt, wer jeweils
dahinter steckt. Der Rest ist ziemlich dubios", erklärt Andreas
Schomerus.
    
    Generell könne sich der Urlaub per Time-Sharing bei seriösen
Veranstaltern zwar lohnen, da der Wohnstandard vergleichbar sei mit
Fünf-Sterne-Hotels. "Aber Kaufpreis und Nebenkosten sind in der Regel
zu hoch", so der Anwalt Schomerus.
    
    
    
    Diese PRESSE-Vorabmeldung der ZEIT Nr. 19/2001 mit Erstverkaufstag
am Donnerstag, 3. Mai 2001 ist unter Quellen-Nennung DIE ZEIT zur
Veröffentlichung frei. Der Wortlaut des ZEIT-Interviews kann
angefordert werden
              
              
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