DIE ZEIT

Der italienische Komponist Ennio Morricone in der ZEIT: Dieses Mal habe ich einen Oscar verdient

Hamburg (ots) - Wenige Tage vor der Oscar-Verleihung träumt der Filmkonponist Ennio Morricone im LEBEN der ZEIT: "Mit dem Soundtrack zu Giuseppe Tornatores Film Malena bin ich zum fünften Mal für den Oscar nominiert. Bisher habe ich ihn nicht bekommen, aber vielleicht schaffe ich es dieses Mal", sagte Morricone der ZEIT. "Kann sein, dass ich insgeheim überzeugt bin, der Preis gehöre dieses Mal mir, weil ich ihn nach all den gescheiterten Versuchen einfach verdient habe." Ennio Morricone, 72, schrieb die Musik zu mehr als 400 Filmen. Berühmt geworden ist er mit der Filmmusik zu Sergio Leones Italowestern Spiel mir das Lied vom Tod. Jetzt ist seine Musik zum Film Malena für den Oscar 2001 nominiert. In der ZEIT träumt Ennio Morricone davon, dass es ihm dieses Mal - pünktlich zu seinem 40-jährigen Karrierejubiläum - gelingt, die Auszeichnung nach Rom zu holen. Morricone begann seine Karriere als Trompeter. Der Traum seines Vaters sei es gewesen, ihn Medizin studieren zu sehen - sein eigener Traum sei es hingegen gewesen, Musik zu machen. Dabei habe er keine Berührungsängste: "Ich kann Stücke komponieren für den Wilden Westen oder die Oper." Im Laufe seiner Karriere arbeitete Morricone mit Regisseuren wie Sergio Leone, Bernardo Bertolucci, Pier Paolo Pasolini und Roman Polanski zusammen. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Preise und Ehrendoktorwürden. Diese PRESSE-Vorabmeldung aus der ZEIT Nr. 13/2001 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 22. März 2001, ist unter Quellen-Nennung DIE ZEIT zur Veröffentlichung frei. Der Wortlaut des ZEIT-Textes kann angefordert werden. ots Originaltext: Die Zeit Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen steht Ihnen Elke Bunse, ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel. 040/ 3280-217, Fax -558, e-mail: bunse@zeit.de) gern zur Verfügung. Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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