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Veronica Ferres will in Zukunft "das Private außen vor lassen"

Hamburg (ots) - Die Schauspielerin Veronica Ferres, 44, will sich im Umgang mit den Medien bemühen, "das Private in Zukunft außen vor zu lassen", sagte sie dem ZEITmagazin. "Ich bin dauernd in Gefahr, zu viel von mir preiszugeben." In ihrer Rolle als Schirmherrin des Vereins Power Child sei ihr der Umgang mit den Medien "entglitten". Für ihr Engagement bei Power Child, einem "Präventionsnetzwerk gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen", das von Ferres' Ex-Mann Martin Krug gegründet wurde, habe sie, was Beruf und Image anbelange, einen hohen Preis bezahlt: "Durch meinen Einsatz dort habe ich mich sicherlich überfordert und abgenutzt. Da hab ich mich jetzt zurückgenommen ... Ich wusste nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Da war ich nur noch glücklich, wenn ich endlich wieder drehen konnte."

Über das Ende ihrer Beziehung zu Krug sagte sie: "Sicherlich haben wir uns zu sehr um die Bedürfnisse anderer gekümmert und zu wenig um unsere eigenen." In ihrer neuen Partnerschaft mit dem Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer will sie nun andere Prioritäten setzen: "Um einem Partner auf Augenhöhe begegnen zu können, werde ich nie wieder Geschäftliches und Privates vermischen. Auch jetzt, wenn wir Essen gehen, zahlt mal der eine, mal der andere. Es wird da nie mehr eine Vermengung geben."

Ferres sagte, sie könne Kollegen wie Götz George verstehen, die ins Ausland gegangen seien, weil in Deutschland ein Privatleben für sie nicht mehr möglich gewesen sei. Über sich selbst sagte sie: "Mache ich einen Schritt, steht am nächsten Tag was über mich im Boulevard, mache ich keinen Schritt, steht auch was drin. Da kann ich machen, was ich will." Der Konkurrenzkampf innerhalb der Regenbogenpresse scheine inzwischen so groß zu sein, dass alle moralischen Grenzen gefallen seien.

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