DIE ZEIT

Daniel Kehlmann schreibt exklusiv für das ZEITmagazin

Hamburg (ots) - Der Schriftsteller Daniel Kehlmann, der in Berlin und Wien lebt, schimpft im ZEITmagazin auf Wien, auf Österreich, "die Verkommenheit dieses Landes, die enorm verbreitete Hinterhältigkeit und Provinzialität", und es sei ihm völlig egal, dass dieses Schimpfen klischeehafte Züge trage und seit alters eine Spezialität in Österreich beheimateter Schriftsteller sei. Sein Roman "Die Vermessung der Welt" habe sich in Österreich längst nicht so blendend verkauft wie in Deutschland.

Zur Frankfurter Buchmesse hat Daniel Kehlmann exklusiv für das ZEITmagazin eine Erzählung geschrieben. Sie handelt vom Schriftsteller Leo Richter, der auch ein Protagonist seines neuen Buches "Ruhm" ist, das im Januar erscheint. Seitdem Ende 2004 sein Buch "Die Vermessung der Welt" abgeschlossen sei, habe er zweieinhalb Jahre, "die meiste Zeit nichts geschrieben, was ich als gelungen erachten würde", sagte Kehlmann dem ZEITmagazin. Doch jetzt sei sein neuer Roman "Ruhm" fertig - er gefalle ihm.

Kehlmann, der sich bei Presseterminen in den vergangenen Monaten rar gemacht hatte, denke oft an den Satz, den ihm ein Jahr zuvor Günter Grass auf einer Geburtstagsfeier von Siegfried Lenz gesagt habe: "Jetzt beginnt für Sie die Zeit, wo alle mehr über Sie wissen als Sie selber."

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