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Bestsellerautor Nick Hornby: Kinder sind der einzige Indikator fürs Erwachsensein

Hamburg (ots) - Das neue Buch des britischen Schriftstellers Nick Hornby ist ein Teenagerroman, geschrieben aus der Sicht eines 16-Jährigen, der Vater wird. "In meinen früheren Büchern ging es ja nicht um Männer, die sich weigern, erwachsen zu werden - sie wissen einfach nicht, wie es geht. Bei der Generation meiner Eltern war das noch klar, aber wir arbeiten anders, ziehen uns anders an, bekommen später Kinder. Für mich sind heute Kinder noch der einzige Indikator fürs Erwachsensein: Plötzlich musst du für jemanden die Verantwortung übernehmen", sagt er der ZEIT.

Hornby spricht über die Aggressivität von Teenagern gegen den eigenen Körper: "Diese Selbstverletzungen, da gehört auch Bulimie dazu, sind ein relativ neues Phänomen. Ich kannte in meiner Schule niemanden, der sich die Unterarme aufritzte. Ich verstehe das nicht." Die meisten Teenager aber würden sich nicht selbst verletzten und seien so, wie er einmal war: "Ich bin mit 16 Mädchen hinterhergelaufen, habe Alkohol getrunken und laute Musik gehört. Und mein Neffe, der sonst eher unfreundlich zu mir ist, hat mir gesagt, es sei das beste Teenagerbuch, das er bis jetzt gelesen habe."

Der Schriftsteller, der auf eine Jungenschule ging merkte erst in Cambridge, "dass Internatszöglinge keine Ahnung von Frauen hatten. Unglaublich! ... In dieser Hinsicht hatte ich den Internatsjungs einiges voraus. Sonst fühlte ich mich unterlegen: Sie wussten, was sie konnten, und waren so zielstrebig".

Das komplette Interview der ZEIT Nr. 12 vom 13. März 2008 senden wir Ihnen gerne zu.

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