DSH - Aktion Das Sichere Haus

Gefährliche Küche

Grafik zu Küchenunfällen

Hamburg (ots) - Kartoffeln schälen, Kaffee oder Nudeln kochen, Tomaten schneiden - bei diesen alltäglichen Küchenarbeiten passieren immer wieder Unfälle mit zum Teil gravierenden Folgen wie tiefen Schnittwunden und schweren Verbrühungen. Viele dieser Unfälle sind vermeidbar. Und auch Kinder sind gefährdet.

Wie man die Gefahren in der Küche deutlich mindern kann, sagen der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH):

Unfallschwerpunkte in der Küche

- Auf Draht: Zuleitungen von Elektrogeräten wie Staubsauger und vor allem Verlängerungskabel können gefährliche Stolperfallen sein. Die Stecker von Haushaltsgeräten wie Kaffeemaschine und Wasserkocher sollten stets in die Wandsteckdose gesteckt werden.

- Auf dem Boden bleiben: Verschüttetes Wasser oder verspritztes Fett auf dem Fußboden sollten sofort aufgenommen werden - Rutschgefahr!

- Heiße Sache: Wenn Vater oder Mutter kocht, ist das für Kleinkinder besonders interessant. Damit sie nicht Pfannen oder Töpfe herunterziehen oder sich die Finger an der heißen Kochplatte verbrennen, sollte man möglichst auf den hinteren Herdplatten kochen.

- Messer, Gabel, Schere Licht: Scharfes und Spitzes müssen außerhalb der Reichweite von Kindern gelagert werden - also nicht in niedrigen Schubladen. Abflussreiniger, Spülmittel und andere Haushaltschemikalien gehören in höhere oder abschließbare Schränke.

- Abgedeckt: Wer Kleinkinder im Haus hat, sollte auf Tischdecken verzichten. Kinder, die daran ziehen, können zum Beispiel die Tasse mit dem heißen Kaffee zu sich herunterziehen und sich schwer verbrühen.

Grafik zum Thema

Der GDV und die DSH bieten zu diesem Thema eine Grafik im druckfähigen Format an. Sie kann heruntergeladen werden unter www.das-sichere-haus.de/presse/grafiken.

Über die DSH:

Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) informiert über Unfallgefahren in Heim und Freizeit. Mit ihrer Arbeit will die gemeinnützige DSH dazu beitragen, die hohen Unfallzahlen zu senken: Pro Jahr verunglücken in Deutschland rund 5,4 Millionen Menschen in den vermeintlich sicheren eigenen vier Wänden, bei der Gartenarbeit, beim Heimwerken, beim Sport oder bei anderen Freizeitaktivitäten.

Pressekontakt:

Stephan Schweda, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
e. V., Geschäftsbereich Kommunikation
Tel.: 030 / 20 20 59 44, E-Mail: s.schweda@gdv.de.

Dr. Susanne Woelk, Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH),
DSH-Geschäftsführerin
Tel.: 040 / 29 81 04 62, E-Mail: s.woelk@das-sichere-haus.de.

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