VDE Verb. der Elektrotechnik Elektronik

Unsichere Produkte im Umlauf - VDE stellt Verbraucherschutzstudie vor

Frankfurt a.M. (ots) - Plagiate und unsichere Billigprodukte, Produktpiraterie und Markenklau, Verunsicherung bei der Kennzeichnungspflicht in der EU - diese Themen verunsichern die Verbraucher. Erst vor zwei Wochen hat das VDE-Institut in einer gemeinsamen Aktion mit dem Norddeutschen Rundfunk erneut mangelhafte Elektroprodukte - zum Teil lebensgefährlich - entdeckt. Was denkt der Verbraucher über die Sicherheit bei Elektroprodukten? Wie steht es um den Verbraucherschutz in Deutschland? In einer Pressekonferenz am Mittwoch stellt der VDE in Berlin seine neue Verbraucherschutzstudie, einer repräsentativen Umfrage unter 1000 Bundesbürgern, vor. Ebenso stellt der Verband die Tops und Flops der Öffentlichkeit vor. Im Rahmen eines Foto-Termins um 10.30 Uhr demonstrieren wir Ihnen darüber hinaus Beispiele unsicherer Elektroprodukte und welche Gefahren daraus für Verbraucher entstehen können.

Ein paar Ergebnisse vorab: 17,4 Prozent der Bundesbürger haben bereits schlechte Erfahrungen mit der Sicherheit oder Handhabung elektrotechnischer Produkte gemacht. Gerade einmal 17,7 Prozent der Verbraucher legen bei elektronischem Kinderspielzeug höchste Priorität auf Sicherheit. Knapp ein Drittel der Verbraucher glauben, die CE-Kennzeichnung werde von einer neutralen Prüfinstanz vergeben. Fakt ist, dass es sich bei der CE-Kennzeichnung um eine Erklärung der Hersteller handelt, dass sein Produkt den Anforderungen der europäischen Richtlinien entspricht. Nur ein Drittel der Befragten weiß, dass die Hersteller sich die CE-Kennzeichnung selbst ausstellen. Angesichts der aktuellen Verbraucherschutzdebatten in Brüssel fordert der eine bessere Aufklärung der Bürger. Die CE-Kennzeichnung sagt bei Konsumerprodukten nichts über die Sicherheit aus.

   VDE-Studie "Verbraucherschutz in Deutschland" 
   Pressekonferenz in Berlin am Mittwoch, 23. Juni 2010. 
   Fototermin von 10.30 bis 11 Uhr mit Vorstellung unsicherer 
   Produkte. 
   Von 11.00 bis 12.00 Uhr Vorstellung der Verbraucherschutzstudie in
   Raum I/II im Haus der Bundespressekonferenz, 
   Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin. 

Der VDE ist heute mit 35.000 Mitgliedern, darunter 1.300 Unternehmen, und 1.000 Mitarbeitern einer der größten technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas, eine internationale Experten-Plattform für Wissenschaft, Normen und die Prüfung elektrotechnischer Produkte. Seit 1920 steht das VDE-Zeichen für Sicherheit und Qualität in der Elektro- und Informationstechnik. Mehr als 100.000 Geräte pro Jahr unterziehen die unabhängigen Prüfingenieure des VDE einem Härtetest bevor sie das VDE-Prüfzeichen erhalten. Rund um den Globus überwachen die VDE-Experten mehr als 7.000 Fertigungsstätten. Kooperationsvereinbarungen mit mehr als 50 Ländern sorgen dafür, dass die vom VDE-Institut durchgeführten Prüfungen international anerkannt sind. Weltweit tragen 200.000 Produkttypen mit einer Million Modellvarianten das VDE-Zeichen. Die gemeinnützige VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH beschäftigt in Offenbach rund 500 Mitarbeiter. www.vde.com

Pressekontakt:

Melanie Mora, Telefon: 069 6308-461, melanie.mora@vde.com

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