VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger

VDZ gründet Deutschlandstiftung für Integration

Berlin (ots) -

   Gemeinnützige Einrichtung will Toleranz und Austausch zwischen
   Menschen mit unterschiedlichem nationalen, kulturellen und
   sozialen Hintergrund fördern / 2008 erstmals Verleihung eines
   Integrationspreises 

Der VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger hat heute offiziell die "Deutschlandstiftung Integration" ins Leben gerufen. Die Stiftung will einen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis und zur Verständigung sowie zum Abbau von Vorurteilen gegenüber Menschen leisten, die aus den verschiedensten Gründen nicht in unsere Gesellschaft integriert sind und auf ein integrationsfreundliches Klima in Deutschland hinwirken. "Den Medien kommt hier eine ganz zentrale Bedeutung zu, wenn es um Toleranz und Grenzen überwindendes Miteinander geht, daher haben wir uns bei diesem Thema uns selbst in die Pflicht genommen und diese Stiftung auf den Weg gebracht", erklärt Wolfgang Fürstner, Geschäftsführer des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger. "Medien transportieren, gestalten und selektieren Meinungen, Informationen und Initiativen für die öffentliche Wahrnehmung. Zeitungen und Zeitschriften können dazu beitragen, Integrationsdefizite sichtbar zu machen, zu bewerten und darüber aufzuklären. Sie können Vorurteile abbauen, Solidarität begründen und Empathie erzeugen. Für all diese Aufgaben steht gerade den Medien der Hebel ihrer eigenen Branche zur Verfügung."

Die Stiftung setzt es sich zum Ziel, die vielen unterschiedlichen Integrationsbemühungen zu vernetzen und bei der gegenseitigen Koordination zu unterstützen, zum Beispiel durch die Herstellung von Broschüren, Plakaten, Internetplattformen, Datenbanken oder die Durchführung von Kampagnen. Zudem trägt die "Deutschlandstiftung Integration" Maßnahmen und Projekte mit, die die Schaffung einer Gemeinschaft mit einer gemeinsamen kulturellen Basis und Identifikation befördern, wie zum Beispiel Projekte zur Schreib- und Leseförderung. Darüber hinaus fördert sie den Austausch zwischen Menschen mit unterschiedlichem nationalen, kulturellen und sozialen Hintergrund, zum Beispiel durch die Durchführung oder Mitwirkung an Symposien, Konferenzen, Kulturveranstaltungen oder Ausstellungen. "Ein weiteres wichtiges Anliegen ist es uns, Initiativen und Einrichtungen in Deutschland zu helfen, die sich um die Integration von Menschen bemühen, die aus den verschiedensten Gründen von un-serer Gesellschaft ausgeschlossen sind. Daher wollen wir auch im Rahmen der Stiftung jährlich einen Preis an Personen oder Einrichtungen vergeben, die sich für ein tolerantes Zusammenleben eingesetzt haben", sagt Fürstner.

Pressekontakt:

Norbert Rüdell
Leiter Presse und Kommunikation
Tel: +49 (30) 72 62 98-162
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