Eckert & Ziegler und Karlsruher Zyklotron AG schließen strategische Allianz zur Herstellung medizinischer Radioisotope

   

Berlin (ots) - Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), ein Spezialist für Spezialpräparate zur Diagnose und Behandlung von Krebs, hat über ihr Tochterunternehmen Eckert & Ziegler f-con Deutschland GmbH eine exklusive Vertriebsvereinbarung zur regelmäßigen Lieferung von Fluorodeoxyglucose (18F) (FDG) mit der in Karlsruhe ansässigen ZAG Zyklotron AG abgeschlossen. FDG wird im Rahmen der sogenannten Positronen-Emissions-Tomografie (PET) zur sicheren und schnellen Erkennung auch kleinster Tumorherde eingesetzt. Aufgrund seiner kurzen Halbwertszeit muss FDG täglich an Zyklotronen hergestellt und frisch an die Kliniken angeliefert werden. Darüber hinaus hat Eckert & Ziegler die Option erworben, am Karlsruher Zyklotron auch andere Radiodiagnostika herstellen und vertreiben zu können.

Eckert & Ziegler´s Radiopharmazievorstand Dr. André Heß und Eckert & Ziegler f-con Deutschland Geschäftsführer Axel Schmidt erklärten dazu in einer gemeinsamen Stellungnahme: "Wir freuen uns auf die engere Zusammenarbeit mit den Karlsruhern. Sie ermöglicht uns, den südwestlichen und süddeutschen Raum effizienter mit kurzlebigen Radiopharmaka zu beliefern und damit unser führendes Herstellungs- und Vertriebsnetzwerk in Deutschland weiter auszubauen. Wir haben uns aber auch vorgenommen, unser Engagement in angrenzenden Territorien wie z.B. Polen zu erweitern. Die Besonderheit bei den Karlsruhern besteht jedoch darin, dass dort sehr große Produktionskapazitäten verfügbar sind und die Mannschaft ein sehr breites Know-how in der Zyklotrontechnologie besitzt."

Eckert & Ziegler verfügt in Deutschland bereits über mehrere radiopharmazeutische Produktionsstandorte und vermarktet neben Fluor-18 basierten Radiodiagnostika für die nuklearmedizinische Bildgebung (PET) auch das zugelassene Produkt Yttriga, eine Vorstufe zahlreicher Radiotherapeutika. Weltweit versorgt Eckert & Ziegler darüber hinaus nuklearmedizinische Einrichtungen mit Synthesetechnologie und Gallium-68-Radionuklidgeneratoren.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand einen Umsatz von 105 Mio EUR und ein Ergebnis pro Aktie von 1,80 EUR. Für das Geschäftsjahr 2011 wird ein Ergebnis pro Aktie von 2,00 EUR (ohne Zukäufe) prognostiziert.

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