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Service und Vermarktung entscheiden über Vorherrschaft im UMTS-Mobilfunk

    Frankfurt/M. (ots) -
    
    Technology Forecast 2001 - 2003 von PricewaterhouseCoopers:
Gezieltes Marketing und serviceorientierte Produkte müssen Kunden
schon heute von Vorteilen mobiler Angebote überzeugen/
Geschäftskunden zunehmend im Focus
      
    Der Erfolg von Angeboten der dritten Mobilfunkgeneration, die
zukünftig mit UMTS (Universal Mobile Telecommunication System)
offeriert wird, hängt stark von Aufbau und Vermarktung des
Serviceangebots ab. Marketingstrategien müssen sich mehr am konkreten
Nutzen und den Bedürfnissen der Kunden orientieren als an technischen
Details. Zu diesem Ergebnis kommen Experten des
PricewaterhouseCoopers Technology Center in der nun 12. Auflage des
Branchenreports Technology Forecast 2001 - 2003.
    
    Die GPRS-Technologie (General Packet Radio Service), die eine
permanente Verbindung mit dem Internet und eine Abrechnung z.B. nach
der Menge übertragener Daten zulässt, stelle die Starthilfe für das
kommende UMTS-Geschäft dar, so die Telekommunikations-Experten von
PricewaterhouseCoopers. "Die Mobilfunkanbieter müssen schon heute die
Kunden begeistern und Interesse für die Angebote wecken, die später
mit UMTS noch besser funktionieren werden", meint Manfred Briede,
Partner für Mobile Business bei der PricewaterhouseCoopers
Unternehmensberatung. "Bedürfnisse beim Verbraucher zu wecken
funktioniert im Mobilfunk genauso wie auf anderen Märkten auch: Der
Wunsch des Kunden nach mehr Geschwindigkeit und Komfort ist auch in
der Automobil-Industrie ein Motor für Umsatzzuwächse. UMTS wird
Dienstleistungen im Mobile Business schneller und komfortabler machen
und noch bessere Angebote ermöglichen. Mit diesem Argument wird der
Verbraucher gerne auf UMTS umsteigen."
    
    Internet per Handy - in Japan bereits etabliert
    
    Der Technology Forecast 2001 - 2003 bescheinigt Japan eine
führende Rolle bei der Erschließung des Marktes für Services auf dem
Mobiltelefon. In Japan gibt es mittlerweile über 22 Millionen Nutzer
des im Februar 1999 eingeführten i-Mode-Dienstes der NTTDoCoMo, der
Internet-Inhalte auf das Handy-Display bringt. Damit nehmen über 60
Prozent der japanischen Mobilfunkkunden diesen Service in Anspruch.
Die europäische Lösung, WAP (Wireless Application Protocol), fristet
hingegen in Deutschland und im übrigen Europa noch ein
Schattendasein. Bis Ende 2000 wurden europaweit zwar  circa 11,8
Millionen WAP-fähige Mobiltelefone verkauft, aber bisher nutzen nur
rund zwei Prozent dieser Kunden die neue Technik. Ursache für den
Erfolg in Japan ist nicht nur die Technikbegeisterung in der
Bevölkerung, sondern auch eine gezielte Produkt- und
Vermarktungsstrategie. In Deutschland und Europa geht die bisher
techniklastige Werbung der Mobilfunkbetreiber mit Kürzeln wie WAP und
GPRS an den Bedürfnissen vorbei. Denn der Kunde interessiert sich für
die angebotenen Dienste, nicht für die technische Umsetzung. Darüber
hinaus sind interessante Angebote noch nicht in ausreichender Anzahl
und Qualität vorhanden.

    Mobiles Internet - irreführender Begriff für Kunden
    
    Mit dem Begriff "mobiles Internet" werden Kunden eher abgeschreckt
als gewonnen: Wer will schon mit dem Handy im Internet surfen? Die
Angebote auf mobilen Geräten müssen den Kunden in Situationen
unterstützen, in denen er nicht zu Hause oder im Büro am Computer
ist. Der Technology Forecast 2001 - 2003 beschreibt verschiedene
Situationen, in denen solche Leistungen zukünftig genutzt werden
könnten. So zum Beispiel der elektronische Check-in am Flughafen mit
dem Handy, die Information über Verspätungen oder Änderungen des
Abflug-Gates und die Möglichkeit von Umbuchungen eines Fluges via
Handy. Oder auch die Möglichkeit des Einzelhandels in
Einkaufszentren, Kunden vor Ort auf Wunsch Informationen über
Sonderangebote und -aktionen zuzuschicken.
    
    Das Geschäftskunden-Segment gewinnt an Bedeutung
    
    Die erfolgreiche Umsetzung von einfachen Angeboten mit klarem
Nutzen im Endverbraucher-Segment ist zwingend notwendig, um die
Investitionen für den Kauf von UMTS-Lizenzen und den Netzaufbau zu
amortisieren. Daneben wird das Geschäftskunden-Segment an Bedeutung
gewinnen. "Mobilfunkunternehmen müssen maßgeschneiderte Lösungen für
Unternehmen entwickeln, die mobile Anwendungen in Geschäftsprozesse
integrieren. Hier geht es zum Beispiel um Anwendungen im Facility
Management, zur Außendienst-Unterstützung und im Flottenmanangement.
Solche Lösungen werden im Mobilfunk der dritten Generation zu einem
zusätzlichen Umsatzgenerator", so Manfred Briede von
PricewaterhouseCoopers. Weitere Anwendungen sind die mobile Anbindung
von Mitarbeitern an Unternehmensnetzwerke und die Verbindung von
Unternehmen und Kunden über mobile Kanäle.
    
    Neben der Diskussion von möglichen Angeboten für mobile Endgeräte
im Endverbraucher- und Geschäftskundensegment werden auch die hierfür
notwendigen technischen Voraussetzungen beschrieben.
    
    
    Eine kostenlose Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse des
Technology Forecast 2001-2003 ist erhältlich bei:    
    
    PricewaterhouseCoopers
    Unternehmensberatung GmbH
    Marketing & Kommunikation
    Lurgiallee 5
    60439 Frankfurt
    Tel.: (069) 59 76 - 82 03
    nadège.gidej@de.pwcglobal.com
    
    Die gesamte Studie umfasst mehr als 900 Seiten und kann für
    Euro 250,- ebenfalls unter o.g. Adresse bestellt werden.
    Bestandteil des Technology Forecast ist eine CD-ROM inkl.
    Volltextindex.
    
    Für den Herausgeber:
    Die PricewaterhouseCoopers Unternehmensberatung GmbH gehört zu den
führenden Beratungsgesellschaften in Deutschland. Mit ca. 2.150
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern berät sie Wirtschaftsunternehmen
aller Branchen sowie öffentliche und private Organisationen in allen
Fragen moderner Unternehmensführung - von der strategischen
Ausrichtung über die Optimierung von Strukturen und Prozessen sowie
das dazu notwendige Change Management  bis hin zur Konzeption und
Implementierung von  IT-Systemen (einschließlich Outsourcing).
Weltweit stehen für diese Projekte rund 32.000 Beraterinnen und
Berater zur Verfügung.
    
    Die PricewaterhouseCoopers Unternehmensberatung gehört zur Gruppe
PwC Deutsche Revision, die mit einem Umsatz von rund 2,4 Milliarden
Mark eines der marktführenden integrierten Dienstleistungsunternehmen
im Bereich Prüfung und Beratung ist. Rund 10.000 Mitarbeiter arbeiten
an über 40 Standorten in Deutschland für nationale und internationale
Mandanten jeder Größe. Die breite Palette der Dienstleistungen
umfasst die Wirtschaftsprüfung, die Unternehmensberatung, die
Corporate Finance- und die Steuerberatung und die
personalwirtschaftliche Beratung.
    
    
ots Originaltext: PricewaterhouseCoopers
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