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Carbon Disclosure Projekt engagiert PwC

Frankfurt am Main (ots) -

   PwC wird Global Advisor für Carbon Disclosure Project: Über 3.000 
   Kapitalgesellschaften weltweit jährlich zu Emissionsdaten und 
   -strategie befragt / Transparenz der Unternehmen nimmt zu / 
   Deutsche Kapitalgesellschaften im Mittelfeld / Standard für die 
   Berichterstattung soll Investoren Vergleichbarkeit der Daten 
   erleichtern 

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) leistet künftig einen wesentlichen Beitrag zur Offenlegung der CO2-Emissionen börsennotierter Kapitalgesellschaften. Das Carbon Disclosure Projekt (CDP) hat PwC mit der Analyse der Emissionsberichterstattung der Unternehmen beauftragt, die jährlich hierzu befragt werden. Im Rahmen des Engagements berät PwC das CDP zudem bei strategischen Fragen und unterstützt die Initiative hinsichtlich der Berechnung von Emissionsdaten und der Emissionsberichterstattung im Hinblick auf das interne und externe Rechungswesen.

Das CDP ist die weltweit größte Gemeinschaftsinitiative von 385 global tätigen institutionellen Investoren mit einem Anlagevolumen von mehr als 57 Billionen US-Dollar. Im Rahmen des Projekts werden jährlich über 3.000 Kapitalgesellschaften zu ihren CO2-Daten und Strategien zur Emissionsreduzierung befragt. Die Ergebnisse sind im Internet einsehbar, soweit die Unternehmen einer Veröffentlichung zugestimmt haben.

"Zur Eindämmung des Klimawandels werden die Regierungen der Welt nicht umhin kommen, Unternehmen mit hohem CO2-Ausstoß zu sanktionieren - das Emissionshandelssystem der EU zeigt, wohin die Entwicklung geht. Entsprechend achten Investoren bei ihren Anlageentscheidungen immer häufiger auf Emissionsdaten und Klimaschutz-Strategien einzelner Unternehmen, die das CDP bereit stellt", so Michael Werner, verantwortlich für das Geschäftsfeld Sustainable Business Solutions im Bereich Assurance bei PricewaterhouseCoopers Deutschland.

Trend hin zu größerer Transparenz der Kapitalgesellschaften

Auch wenn noch längst nicht alle Unternehmen ihre Emissionsdaten veröffentlichen, steigt die Beteiligung an der Erhebung und Offenlegung durch das CDP doch stetig. 2007 beteiligten sich 77 Prozent der im FT 500-Index gelisteten Unternehmen, im Vorjahr 2006 waren es 72 Prozent. Seitens der 500 Unternehmen, die im amerikanischen S&P-500-Index aufgeführt sind, legten 56 Prozent im Jahr 2007 ihre Emissionswerte und -strategie offen (2006: 45 Prozent). Besonders hoch war die Beteiligung der im FTSE 100-Index gelisteten Kapitalgesellschaften aus Großbritannien: 91 der insgesamt 100 befragten Unternehmen beteiligten sich, in 2006 lag die Quote bei 83 von 100 Befragten. PwC wird im Rahmen des Engagements die Berichte der börsennotierten Unternehmen analysieren, die in den Inidices FT 500, US S&P 500 sowie UK FTSE 350 gelistet sind.

Noch zurückhaltende Beteiligung deutscher Unternehmen

Die deutschen Unternehmen rangieren bei der Offenlegung ihrer Emissionsdaten und -strategie eher im Mittelfeld. Für den aktuellen CDP-Bericht des Jahres 2007 haben 104 von 200 angeschriebenen Kapitalgesellschaften den Fragebogen ausgefüllt (52 Prozent). 35 der befragten 200 Unternehmen lehnten eine Teilnahme ab, 54 reagierten nicht auf die Anfrage des CDP. Nach Angaben des CDP liegt die Rücklaufquote der befragten DAX-Unternehmen bei 93 Prozent, Unternehmen aus dem MDAX beteiligten sich mit 58 Prozent und aus dem TecDAX mit 50 Prozent. Im Jahr zuvor beteiligten sich 63 von 200 befragten Unternehmen (31 Prozent).

Weitere Informationen:

Die Berichte des CDP stehen zum Download unter www.cdproject.net zur Verfügung. Weitere Informationen zur Erfahrung und dem Fachwissen von PwC auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit und insbesondere über Projekte, die eine Bewertung von CO2-Emissionen zum Inhalt haben, erhalten Sie bei:

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