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BARMER zum dritten Mal mit Total E-Quality-Prädikat geehrt

Wuppertal (ots) - Zum dritten Mal ist die BARMER gestern mit dem Total E-Quality-Prädikat für die erfolgreiche Umsetzung der Chancengleichheit im Beruf geehrt worden. "Damit haben wir erneut Fortschritte auf dem Weg zu gleichen Chancen für Frauen und Männer bei der BARMER nachweisen können", so Renate Otto, Gleichstellungsbeauftragte der BARMER. Als beispielhaft bewertete die Jury bei der Preisvergabe die Sensibilisierung der Vorgesetzten für Chancengleichheit und Gender Mainstreaming, die Unterstützung im Bereich Beruf und Familie sowie die gezielte Förderung der Frauen. Das Prädikat war der BARMER erstmals im Mai 2002 verliehen worden.

Seit der letzten Verleihung des Total E-Quality-Prädikats 2005 stieg der Anteil weiblicher Führungskräfte auf 17 Prozent. Mehr als ein Drittel neu ausgeschriebener mittlerer und oberer Positionen mit Personalverantwortung wurden von Frauen übernommen. Einen positiven Trend gibt es auch bei den Bewerbungen von Frauen. Hatten sie sich in der Vergangenheit nur auf ein Drittel aller Ausschreibungen beworben, ist es heute mit 57 Prozent deutlich mehr als die Hälfte. Rechnerisch hatte jede zweite Bewerbung einer Mitarbeiterin Erfolg. Auch bei den Personalentwicklungsseminaren, die von der BARMER für den Führungsnachwuchs angeboten werden, spiegelt sich dieser positive Trend. An ihnen nehmen mindestens zu einem Drittel Frauen teil; 70 Prozent von ihnen wurden für direkte Fördermaßnahmen vorgeschlagen. Sehr erfolgreich ist darüber hinaus ein Mentoringprogramm, das gezielt potenziellen weiblichen Nachwuchskräften bei der Entscheidung für eine Führungsaufgabe oder besonders qualifizierte Arbeitsfelder hilft. "Frauen planen ihre berufliche Entwicklung häufig nicht so aktiv wie Männer. Erfahrungen langjähriger Führungskräfte unterstützen sie dabei, sich unbelastet vom Arbeitsalltag mit ihrer beruflichen Karriere zu beschäftigen", so Otto.

Bei der BARMER gibt es u.a. ein Netzwerk von 110 Mitarbeiterinnen mit Führungs- und qualifizierter Fachverantwortung und spezialisierte Seminarangebote für Frauen. Ein weiteres Seminar erleichtert Müttern und Vätern nach der Elternzeit die Rückkehr an den Arbeitsplatz. Eine Vielzahl flexibler Arbeitszeitmodelle hat den Anteil der Teilzeitbeschäftigten in den rund 90 Regional- und Landesgeschäftsstellen der BARMER auf mittlerweile 31,1 Prozent ansteigen lassen. In bundesweit 36 größeren Geschäftsstellen können Eltern ihre Kinder tageweise mit zur Arbeit bringen. Dadurch brauchen sie zum Beispiel in der Erholungsphase nach einer Erkrankung von Tochter oder Sohn nicht zu Hause zu bleiben. Chancengleichheit ist im Managementtraining der Führungskräfte genauso Thema wie bei der Berufsausbildung des Nachwuchses. Bundesweit beschäftigt die BARMER derzeit rund 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; etwa 60 Prozent von ihnen sind Frauen.

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