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Bundeswettbewerb Fremdsprachen: Beste Finalisten aller Zeiten

Bonn/Münster (ots) - So viele erste Preise gab es noch nie: Im Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen ist an diesem Wochenende der beste Jahrgang in der Geschichte des Wettbewerbs angetreten. Sieger im inoffiziellen Ranking der Bundesländer sind Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Hessen, Berlin und Schleswig-Holstein.

Gleich zwei Schülerwettbewerbe haben sich in Münster entschieden: Der Mehrsprachenwettbewerb für Oberstufenschüler und der Spezialwettbewerb für Chinesisch und Japanisch. Träger des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen ist Bildung & Begabung - eine Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

Eine einmalige Spitzenleistung hat Katharin Tai erbracht: Die Schülerin aus Bramsche hat sowohl den Oberstufenwettbewerb als auch den Spezialwettbewerb gewonnen.

Beim Oberstufenwettbewerb erreichten insgesamt elf Schüler den ersten Platz, mehr als fünf mal so viele wie im Jahr zuvor: Cordelia Margaret Burton (Sulingen), Stevan Cirkovic (Weingarten), Sandra Esser (Bad Dürkheim), Anna Goldblat (Erkrath), Nathalie Guevara González (Hanau), Sandra Jedrzejewski (Hamburg), Robin Repnow (Leimen), Jakub Szypulka (Hilden), Katharin Tai (Bramsche), Sophie Terker (Wiesbaden) und Alexander Wentker (Schwielowsee). Mit ihren herausragenden Leistungen haben sich die elf Bundessieger gegen mehr als 1.000 andere Schüler aus ganz Deutschland durchgesetzt - und ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes gewonnen.

"Zu ihrem Erfolg gratuliere ich den Preisträgerinnen und Preisträgern von ganzem Herzen. Ich hoffe sehr, dass dieses Engagement, dieses Können und dieser Mut, den sie in diesem Wettbewerb gezeigt haben, auch ihren weiteren Lebensweg positiv beeinflussen wird", sagte Silvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der offiziellen Preisverleihung in der LVM-Versicherung in Münster.

"So einen guten Jahrgang gab es wirklich noch nie", freute sich Bernhard Sicking, Leiter des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen: "Die Jury hatte keine andere Wahl - sie musste einfach so viele erste Preise vergeben." Zum Vergleich: Im letzten Jahr hatte es zwei Bundessieger gegeben, im vorletzten Jahr nur einen. Neben den 11 ersten Preisen wurden 15 zweite Preise, 10 dritte Preise und 2 vierte Preise vergeben.

Den ersten Platz im inoffiziellen Länder-Ranking teilen sich mit jeweils sieben Preisen Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, auf dem zweiten Platz liegen Niedersachsen und Hessen (4x), gefolgt von Berlin und Schleswig-Holstein (2x).

Die 38 besten Teilnehmer des Mehrsprachenwettbewerbs mussten ihre Fremdsprachenkenntnisse in der vierten und letzten Runde des Oberstufenwettbewerbs sowohl einzeln als auch in Gruppengesprächen unter Beweis stellen. So diskutierten sie in mehreren Sprachen über gesellschaftlich relevante Themen wie die multikulturelle Gesellschaft, Leitbilder oder den Schönheitswahn.

Die Liste aller Preisträger im Mehrsprachenwettbewerb gibt es unter http://www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de/main.php?id=340

Auch im Spezialwettbewerb für Chinesisch und Japanisch waren die Finalisten noch einmal gefordert. Nach der Hausaufgabenrunde zeigten sie im direkten Gespräch mit der Jury, dass sie die ostasiatischen Sprachen verstehen, sprechen und schreiben können. 19 von anfänglich 400 Teilnehmern traten im Finale an. Die Hauptpreise in der Wettbewerbssprache Chinesisch - und damit ein Stipendium für einen Sprachkurs in Peking - sicherten sich Philipp Hertling aus Geisenheim (1. Platz) und Alisa Möhrke aus Merkers (2.Platz). In Japanisch waren neben Katharin Tai (1. Platz, 1000 Euro), Katja Friedewald aus Braunschweig (2. Platz, 600 Euro) und Jenny Pioch aus Groß Grönau (2. Platz, 600 Euro) erfolgreich.

Die Liste aller Preisträger im Spezialwettbewerb für Chinesisch und Japanisch gibt es unter http://www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de/main.php?id=410 .

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen wurde 1979 vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gegründet. Er will Schülerinnen und Schüler ermutigen, sich innerhalb und außerhalb der Schule verstärkt mit fremden Sprachen zu beschäftigen. Träger des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen ist Bildung & Begabung - eine Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, die maßgeblich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Stifterverband finanziert wird. Bildung & Begabung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Unterstützt wird der Wettbewerb von den Stadtwerken Münster, der LVM-Versicherung, dem LWL-Medienzentrum für Westfalen, der Elisabeth-Lebek-Stiftung lebendiges Latein e.V., der Sparkasse Münsterland-Ost, dem Sprach- und Kulturstudienhaus Insituazione, dem Schünemann-Verlag, der Sievert AG, den Cornelsen-Verlag, der LTS-Language&Testing Service GmbH und EF Sprachreisen.

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