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Kaum Jobangebote für IT-Profis auf dem Arbeitsmarkt

    München (ots) -
    
    COMPUTERWOCHE: Die Zahl der IT-Stellenanzeigen ging im ersten
Quartal 2002 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 70
Prozent zurück / Kleiner Lichtblick: Im März war gegenüber dem
Februar ein leichter Aufwärtstrend zu beobachten
    
    Weiterhin Flaute auf dem IT-Arbeitsmarkt: Die Zahl der
IT-Stellenanzeigen ging im ersten Quartal 2002 gegenüber dem
vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 70 Prozent zurück. Das ergab eine
Untersuchung der IT-Fachzeitung COMPUTERWOCHE in Zusammenarbeit mit
dem Hamburger Marktforschungsunternehmen Adecco/EMC, bei der die
Stellenmärkte von 40 Tageszeitungen sowie der COMPUTERWOCHE
analysiert wurden. Während im ersten Quartal 2001 noch 28.820 IT-Jobs
ausgeschrieben waren, beschränkten sich die IT-Stellenangebote im
ersten Quartal 2002 auf 8.528 Jobs.
    
    Ein Blick auf die Branchen zeigt, dass insbesondere die IT- und
TK-Hersteller für die Einbrüche im IT-Arbeitsmarkt verantwortlich
sind: Hatten Software- und IT-Beratungshäuser in den ersten drei
Monaten 2001 noch 9.085 Stellen zu besetzen, sind es in diesem Jahr
nur 2.203. Dramatisch sieht es auch in der
Telekommunikationsindustrie aus: Hier ist das Angebot von 2.629 auf
266 Stellen geschrumpft - und von einem UMTS-Boom zumindest im
Jobmarkt nicht viel zu spüren.
    
    Auch bei den IT-Anwenderfirmen halten sich selbst erfolgsverwöhnte
Branchen wie der Maschinen- und Fahrzeugbau mit Neueinstellungen
zurück: Seit Jahresanfang wurden mit 525 IT-Profis nicht einmal halb
so viele neue Mitarbeiter wie im Vergleichszeitraum 2001 eingestellt.
    
    Zu den größten Verlierern gehören die Internet-Spezialisten:
Gerade 264 Offerten gab es für sie seit Jahresanfang (2001: 2.161).
Auch E-Commerce-Experten sind derzeit bei den meisten IT-Arbeitgebern
nicht gefragt: Noch genau 45 Jobs wurden für diese Berufsgruppe
ausgeschrieben, während im Vorjahr immerhin 517 Stellen angeboten
wurden. Einbrüche von über 70 Prozent gab es außerdem für
IT-Kernberufe wie Anwendungsentwickler, Netzspezialisten und
IT-Berater.
    
    Ein kleiner Hoffnungsschimmer zeigt sich allerdings am
Jobhorizont: Im März stieg die Zahl der IT-Offerten mit 2.946
Stellenanzeigen um 178 Angebote gegenüber dem Februar (2.768 Jobs).  
    
    
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