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IT-Anwenderstudie von COMPUTERWOCHE und IDC: IT-Sicherheit ist das wichtigste Thema

München (ots)

IT-Budgets bleiben 2010 konstant / IT-Sicherheit
hat für die Anwender höchste Priorität / Unzufriedenheit mit Preis- 
und Lizenzpolitik der Softwarehersteller / Cloud-Computing spielt 
noch keine große Rolle / Service-Anbieter müssen sich verbessern
Die meisten deutschen IT- Anwenderunternehmen halten die 
Wirtschaftskrise für überwunden, allerdings werden die IT-Budgets in 
2010 kaum steigen. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Studie 
"IT-Kompass", die die IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE (Ausgabe 
09/2010; www.computerwoche.de) zusammen mit dem Marktforschungs- und 
Beratungshaus IDC Central Europe GmbH durchgeführt hat. Per 
Online-Befragung wurden 580 Entscheider und IT-Spezialisten (davon 
472 in Organisation mit mindestens 100 Beschäftigten) von Ende 
Oktober bis Mitte Dezember 2009 um ihre Meinung gebeten.
Wichtigstes allgemeines Thema für die Befragten ist die Steigerung
der Kundenzufriedenheit bzw. der Kundenbindung. Sie rangiert deutlich
vor dem Fachkräftemangel, vor steigenden Rohstoff- und Energiekosten 
oder zunehmender Regulierung. Die IT müsse dazu einen Beitrag 
leisten, kommentiert IDC-Analyst Joachim Benner die Ergebnisse. Dabei
soll die IT helfen, Geschäftsprozesse zu optimieren, die 
Unternehmenssteuerung zu unterstützen und Compliance-Anforderungen 
umzusetzen. Auf der anderen Seite sagten 40 Prozent der 
Studienteilnehmer, dass die IT nur in Einzelfällen explizit in 
unternehmensstrategische Entscheidungen eingebunden wird. Auch finden
69 Prozent der Befragten, dass die Potenziale der IT in ihren 
Unternehmen nur teilweise genutzt werden, 18 Prozent sagten sogar, 
dass viele Potenziale völlig ungenutzt brach lägen.
Die IT-Sicherheit hat für die Mehrzahl der Befragten des aktuellen
"IT-Kompass" von COMPUTERWOCHE und IDC oberste Priorität und liegt 
sogar vor der weiteren Senkung von Kosten. Als zweitwichtigstes Thema
schätzen die IT-Anwender die Konsolidierung und Standardisierung der 
IT ein. Das viel diskutierte Green IT spielt meist nur in großen 
Rechenzentren eine bedeutende Rolle, da hier die 
Energiekosten-Einsparung ein wesentlicher Treiber ist. Wenn es um die
Zufriedenheit der IT-Anwender mit ihren Lieferanten geht, liegen die 
Hardware-Hersteller deutlich vorn, sie schneiden erheblich besser ab 
als Software- und IT-Dienstleistungsanbieter. Besonders die Lizenz- 
und Preispolitik der Anbieter erntet viel Kritik. Wichtigstes 
Hardware-Thema in diesem Jahr ist die Server-Konsolidierung und 
-Virtualisierung, wichtiges Software-Thema die Migration auf ein 
neues Betriebssystem.
Geht es um Servicethemen, wünschen sich die IT-Anwender an erster 
Stelle die Erhöhung des Sevice-Levels der internen IT vor 
Verbesserungen beim Helpdesk und Support. Das Hype-Thema 
Cloud-Computing spielt derzeit eine untergeordnete Rolle, ebenso wie 
das klassische IT-Outsourcing. Mit ihren Dienstleistern sind die 
Befragten insgesamt nur mäßig zufrieden und wünschen sich vor allem 
mehr Flexibilität bei Änderungswünschen in laufenden Verträgen und 
Verbesserungen bei der Preisgestaltung.
Die Zukunft ihrer eigenen IT-Abteilung sehen die von COMPUTERWOCHE
und IDC Befragten überraschend gelassen. 52 Prozent meinten, die 
Bedeutung der internen IT bliebe gleich, 38 Prozent glauben sogar, 
die Bedeutung werde in Zukunft noch zunehmen.
Hinweis für die Redaktionen: Der vollständige Beitrag steht auch 
online unter http://www.computerwoche.de/1930207 zur Verfügung.

Pressekontakt:

Wolfgang Herrmann, Redaktion COMPUTERWOCHE,
Tel. 089/360 86-584, E-Mail: whermann@computerwoche.de

Original-Content von: IDG Computerwoche, übermittelt durch news aktuell

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