Rauchmelder retten Leben

Zur Weihnachtszeit steigt die Brandgefahr - Senioren sind besonders gefährdet

Zur Weihnachtszeit steigt die Brandgefahr - Senioren sind besonders gefährdet
Zur Weihnachtszeit steigt die Brandgefahr - Senioren sind besonders gefährdet / Initiative "Rauchmelder retten Leben" appelliert an Angehörige, für ausreichenden Brandschutz zu sorgen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/79361 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte ...

Berlin (ots) - Im Dezember gehen bei den Feuerwehren bundesweit deutlich mehr Notrufe ein als in allen anderen Monaten. Der Grund: Brennende Adventskränze und Weihnachtsbäume sorgen für eine steigende Zahl von Wohnungsbränden. So verzeichnete der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in den vergangenen Jahren im Dezember rund 40 Prozent mehr Brandschäden als in den Frühjahrs- und Herbstmonaten. Ältere Menschen sind besonders häufig betroffen. Die Initiative "Rauchmelder retten Leben" appelliert daher an Familienmitglieder und Angehörige, beispielsweise zum Adventskaffee die Wohnungen der Senioren auf ausreichenden Brandschutz zu überprüfen.

Checkliste schützt Senioren

"Wir haben eine Checkliste speziell für Senioren-Haushalte entwickelt, die das persönliche Risikopotenzial ermittelt. Anhand von Fragen zum Gesundheitszustand der Bewohner, zu Fluchtwegen und zur Wohnsituation hilft sie, mögliche Gefahrenquellen zu erkennen und das Brandrisiko zu minimieren", erklärt Philip Kennedy vom Forum Brandprävention e.V. Die Checkliste ermittelt, ob akuter Handlungsbedarf besteht, weil beispielsweise elektrische Geräte defekt sind oder Rauchmelder fehlen. Regelmäßig gewartete Rauchwarnmelder verringern die Gefahr, dass sich Brände unbemerkt entwickeln und so Menschenleben gefährden.

Risikogruppe Nr. 1: Senioren

Aufgrund ihrer eingeschränkten Selbstrettungsfähigkeit ist das Risiko, bei einem Wohnungsbrand zu sterben, für Senioren mindestens doppelt so hoch wie für die restliche Bevölkerung. Laut Statistischem Bundesamt sind 61 Prozent der Brandtoten in Deutschland über 60 Jahre alt. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Mobilität, Sinneswahrnehmung und Reaktionsfähigkeit nehmen mit zunehmenden Alter ab. Erschwerend kommt hinzu, dass oft veraltete Elektrogeräte wie beispielsweise Wasserkocher ohne Abschaltautomatik, Heizdecken oder brüchige Kabel verwendet werden. Laut Statistik entstehen ein Drittel aller Wohnungsbrände durch elektrische Defekte. Die Senioren-Checkliste von "Rauchmelder retten Leben" hilft, diese zu verhindern.

Weitere Tipps zur Brandprävention für Senioren und die Online-Checkliste sind abrufbar unter: www.senioren-brandschutz.de

Honorarfreie Pressefotos unter: www.rauchmelder-lebensretter.de/presse/fotos/

Pressekontakt:

Forum Brandrauchprävention e.V.
"Rauchmelder retten Leben"
Claudia Groetschel
Tel.: 030/44 02 01 30
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