WDR Westdeutscher Rundfunk

WDR Fernsehen, Sonntag, 07. Juli 2002, 12.10 - 17.30 Uhr
MIKIS THEODORAKIS - über Musik und Politik
Ein Beitrag von Bernhard Pfletschinger

    Köln (ots) - Mikis Theodorakis, die "lebende Legende" aus
Griechenland, erhielt am 28. Juni 2002 in Bonn den Internationalen
"Erich Wolfgang Korngold-Preis" für die von ihm komponierte Musik zu
mehr als 30 Filmproduktionen, u.a. "Alexis Zorbas", "Elektra" und
"The 7th Sun of Love".
    
    Theodorakis gilt als einer der wenigen universellen Künstler, die
die Menschen auf fast allen Teilen der Erde mit ihrer Kunst bewegen
können. In einem aktuellen WDR-Interview anlässlich seines Besuches
in Bonn spricht er über die Wechselbeziehung zwischen seiner Musik
und Politik - ein Spannungsfeld, in dem er sich seit Jahrzehnten
bewegt. Er verweist dabei auf die "Wurzeln" seiner Musik in den
Traditionen Griechenlands, die er zur Grundlage seines politischen
und künstlerischen Wirkens als "Patriot" und "Revolutionär" erklärt.
    
    Theodorakis, der sich intensiv um eine Versöhnung zwischen
Griechenland und der Türkei bemüht,  erläutert auch, warum nach
seiner Auffassung die "ganzheitliche" Kunst schon seit der Antike als
integraler Bestandteil der Gesellschaft betrachtet werden muss.
    
    Redaktion: Lothar Mattner / Osman Okkan
    
    
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