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Drehstart für eine neue Schimanski-Folge
Menschenhandel im "Asyl"

    Köln (ots) - In Köln haben die Dreharbeiten zu einer neuen Folge aus der WDR-Reihe "Schimanski" begonnen. "Asyl", so der Titel (Buch: Horst Vocks; Regie: Edward Berger), befasst sich mit dem düsteren Thema Menschenhandel.

    Auf einem Autobahnrastplatz findet die Duisburger Kripo einen Kühltransporter, in dem sich die Leichen von 25 erstickten Flüchtlingen aus Tschetschenien befinden. Nur ein Junge - Attila (Sebastian Urzendowsky) hat die lange Fahrt überlebt. Auf Drängen der Kripobeamten Hunger (Julian Weigend) und Hänschen (Chiem van Houweninge) nimmt Schimanski (Götz George) den Auftrag an, undercover als LKW-Fahrer bei der Schlepperorganisation anzuheuern. Dass die Fäden in Deutschland gezogen werden, ist der Polizei sehr wohl bekannt. Doch es fehlt an ausreichendem Beweismaterial, um gegen die Menschenhändler vorzugehen. Während Schimanski ermittelt, lernt er die brutalen Methoden der Drahtzieher kennen - und muss sich gleichzeitig darum kümmern, dass der 15-Jährige Attila nicht auf eigene Faust loszieht. Denn der Junge ist verbittert: Sein Vater war eine der Leichen in dem Kühltransporter.

    Neben Götz George, Julian Weigend, Chiem van Houweninge und Sebastian Urzendowsky wirken in diesem Fernsehfilm u.a. Denise Virieux (Marie-Claire), Ekaterina Medvedeva (Lara), Samuel Finzi (Djemo) und Valentin Platareanu (Dudev, "der General") mit.

    Gedreht wird in Köln, Duisburg und Mazedonien in der Zeit vom 11. Juni bis 16. Juli 2002. Ausgestrahlt  wird diese 11. Folge der "Schimanski"-Reihe, eine Produktion der Colonia Media (Produzentin Sonja Goslicki) im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks Köln (Redaktion Wolf-Dietrich Brücker), am 8. Dezember 2002 im Ersten.

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